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Pflegefreistellung reformieren

Die Bestimmungen und das Ausmaß der Pflegefreistellung sollen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Betreuungspflichten ermöglichen.

Die 1. Wiener Landeskonferenz der GdG-KMSfB fordert die Verbesserung der Pflegefreistellung in folgenden Aspekten:

1. Abschaffung der Altersgrenze

Die Altersgrenze von 12 Jahr scheint willkürlich eingezogen, daher wird die Aufhebung der Altersgrenze gefordert. 

2. Wegfall des gemeinsamen Haushaltes

Ziel dieser Forderung ist es, auch getrennt lebenden Eltern die Pflege ihrer Kinder oder bei Verhinderung der im gemeinsamen Haushalt lebenden Erziehungsberechtigten zu ermöglichen.

3. Erhöhung der Anzahl der Pflegefreistellungstage

Die Anzahl der Pflegefreistellungstage wird derzeit pro DienstnehmerIn berechnet. Erziehungsberechtigten von mehreren Kindern muss es ermöglicht werden, bei Bedarf eine höhere Anzahl von Pflegefreistellungstagen zu konsumieren. Diese Forderung folgt der wichtigen Feststellung, dass jedes Kind gleich viel wert sein muss, auch hinsichtlich der Pflege. Es wird als erster Schritt die Erhöhung der Pflegefreistellung bei Pflege von Kindern auf drei Wochen gefordert."

4. Wegfall des Unterschiedes notwendige Pflege und notwendige Betreuung

Der Unterschied zwischen notwendiger Pflege und notwendiger Betreuung führt nur zu Verwirrungen und Unverständnis. Zur leichteren Administration muss es möglich sein eine Pflegefreistellung in Anspruch zu nehmen ohne darauf achten zu müssen. Das Gesetz spricht von einer Notwendigkeit und die darf keinen Unterschied machen. Pflegefreistellung reformieren

5. Erweiterung der Pflegefreistellung zur Begleitung stationär im Krankenhaus aufgenommener naher Angehöriger

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