Die Beschäftigten der Stadt Wien wählen Ihre Vertretung
Von 4. bis 7. Mai 2010 bestimmen Sie darüber, wer die Rechte und Anliegen der Beschäftigten der Stadt Wien in Zukunft vertreten wird. Mehr als 73.000 Gemeindebedienstete sind bei der Personalvertretungswahl zu den Urnen gerufen, mehr als 86.000 Mitglieder sind bei der Gewerkschaftswahl stimmberechtigt und mehr als 2.200 Bedienstete wählen ihre Behindertenvertrauenspersonen.
In der Hauptgruppe 1 sind mehr als 28.500 bei der Stadt Wien beschäftigte Kolleginnen und Kollegen wahlberechtigt.
Warum verschiedene Wahlen?
Warum wird eigentlich mehrfach gewählt? Gewerkschaft und Personalvertretung sind doch eigentlich das gleiche, oder? Das hört man oft, es stimmt aber nicht! Ja -kümmern sich um ähnlich gelagerte Problemstellungen und häufig sind auch die gleichen Personen am Werk. Aber sie arbeiten in unterschiedlichen Wirkungsbereichen und mit verschiedenen Aufgaben.
Der wichtigster Unterschied: Die Personalvertretung kann die Bediensteten nur nach innen, also innerbetrieblich, vertreten. Es gibt keinen "Superzentralausschuss", der die ArbeitnehmerInnen gegenüber der Arbeitgeberin oder der Regierung vertritt, ihre Kollektivverträge verhandelt, Sozialleistungen erkämpft und ihre Anliegen wahrnimmt.
Das kann nur die Gewerkschaft! Sie vertritt die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen, angefangen von der Dienststelle bis hin zur Regierung. Die Gewerkschaft allein agiert auch überbetrieblich. Sie ist daher in allen wichtigen Verhandlungen - besonders jenen, in denen es um viel Geld geht - federführend.





























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