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Manfred Obermüller c) HG 1

Gemeindebedienstete machen Wien lebenswert
"Beamten-Bashing" - Politik lenkt von schwachen Leistungen ab
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Zeitungen c) NS Newsflash, flickr.com

"Beamten-Bashing"
Medien sind Opfer des eigenen Systems
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Norbert Pelzer c) HG 1

Amoklauf im Blätterwald
Beamtinnen und Beamte im Fadenkreuz des Boulevards
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Wir für Sie Gewerkschaft

Norbert Pelzer: Sturm-Warnung


Gerade in der Krise sind viele Vereinfacher, Hetzer und Blender unterwegs. Nur mit einer  starken, mutigen, stabilen Interessensvertretung kann man ihren Parolen entgegen treten. Die FSG ist ein Garant dafür.

Es wimmelt in diesen Tagen nur so vor großsprecherischen Verwaltungsreformern. Allen voran der ÖVP-Finanzminister, der vor kurzem mit seiner Blut-Schweiß-und-Tränen-Botschaft das größte Sparpotenzial fürs Budget wieder einmal bei den Ländern und Gemeinden ausgemacht hat.  

Die selbsternannten Sozialstaats-Verschlanker sind überall zugange: In Graz will die schwarz-grüne Regierung im Rahmen einer Strukturreform ganze Magistrats-Abteilungen auslagern. Nun soll offenbar ganz Österreich unter die Walze jener „Reformer“ kommen, die aus der Schüssel-Ära übrig geblieben sind.

Die Strategie ist ebenso banal wie politisch fahrlässig: Während Milliardensummen in die Banken gepumpt werden, ist ein verlässliches neues Regelwerk für die Finanzmärkte bisher nicht in Sicht. Zur Ablenkung belebt man das Gespenst von der Verwaltungsreform neu. Dabei ist unbestritten, dass Wien die am besten verwaltete Stadt der Welt ist – das stellt nicht einmal mehr die Opposition in Frage. Können die 28.000 Gemeindebediensteten denn etwas für die Finanzkrise? Nein, sie schaffen Sicherheit, Bürgernähe, Vertrauen in diesen stürmischen Zeiten. Und sie haben ein Recht auf Stabilität.

Das, was wir erreicht haben, spricht für uns

Darum braucht es eine starke, verlässliche und verantwortungsbewusste Gewerkschaft. Wir von der FSG setzen uns für ein konstruktives Miteinander ein. Und in den letzten Jahren haben wir bewiesen, dass wir nicht nur ankündigen, sondern auch umsetzen.

Das Gespenst der Nulllohnrunde geistert zwar seit einiger Zeit durch die Medien – doch die FSG hat seit 2006 ein Gehaltsplus von 13 Prozent herausgeholt. Das ist ein fairer Ausgleich für die erbrachten Leistungen. Denn wir wollen, dass sich die Feuerwehrleute, SanitäterInnen, MitarbeiterInnen der Kindergärten oder StadtgärtnerInnen ihr Leben aus eigener Kraft leisten können – und nicht auf die Spendierlaune eines Politikers angewiesen sein, der von Disco zu Disco zieht und nebenbei in Kärnten, bei den Arbeiterkammerwahlen, etc. kandidiert …

Stark aus Verantwortung

„Wer, wenn nicht er?“, war einst der Slogan von Schüssel und seinen „Reformern“, die bis heute an den Grundfesten des Sozialstaats rütteln. Die Antwort darauf ist sonnenklar: Wer, wenn nicht wir, sind ein Garant für Stabilität und Verlässlichkeit und ein Schutzschild gegen wechselnde Machtverhältnisse?

Ihr Norbert Pelzer

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