Gehaltsabkommen für 2012November 2011. Erste Verhandlung ergebnislos – neuer Verhandlungsstil der Bundesregierung.
Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Bundesregierung und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, sowie der Gewerkschaft öffentlicher Dienst – GÖD, verlief enttäuschend.
Nach Erörterung der Wirtschaftsdaten forderten die beiden Gewerkschaften unter Führung von Christian Meidlinger und Fritz Neugebauer für den Gehaltsabschluss 2012 - auf Basis der so genannten Benya-Formel - eine Erhöhung der Gehälter und Zulagen um 4,65 Prozent.
Diese Forderung setzt sich zusammen aus der Abgeltung der abgerechneten Inflation von 2,95 % sowie dem Hälfteanteil des Wirtschaftswachstums von 3,45 %.
Die Dienstgeberseite vertreten durch BM Gabriele Heinisch-Hosek und BM Dr. Maria Fekter, wollte kein Gegenangebot vorlegen und nicht einmal die Abgeltung der Inflation zusichern.
Viel mehr verließ Heinisch-Hosek die Sitzung pünktlich zur ZIB 2 um den verblüfften Sitzungsteilnehmern Ihre Standpunkte über das Fernsehen auszurichten.
Die Gewerkschaft forderte umgehend einen neuen Verhandlungstermin anzuberaumen.
Die beiden Ministerinnen waren jedoch nicht bereit für die nächsten Tage einen etwa 2 stündigen Termin zur Verfügung zu stellen. Als Hinderungsgründe gaben Sie sowohl parlamentarische Termine als auch diverse Messebesuche im In-u. Ausland an.
Die GdG-KMSfB hält am Ziel fest, einen Kaufkraftzuwachs für alle öffentlich Bediensteten in Österreich zu erreichen. |
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