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Berufsgesetz „Soziale Arbeit“ -

oder: Wo Soziale Arbeit drauf steht, ist in Zukunft auch Soziale Arbeit drin!

Fotos: Votava/PID


Am 24.06.2015 wurde der Entwurf für ein neues Berufsgesetz Sozialarbeit/Sozialpädagogik/Sozialwissenschaft an Herrn Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch und Frau Gemeinderätin Birgit Hebein, die Sozialsprecherin der Grünen, durch eine ExpertInnen-Delegation  im Wiener Rathaus übergeben. Norbert Pelzer, der das Vorhaben von Beginn an gewerkschaftlich mit Nachdruck unterstütz hat, nahm diesen Termin persönlich wahr.

Die gesetzliche Absicherung der Sozialen Arbeit mit einem Berufsgesetz Sozialarbeit/Sozialpädagogik ist mehr als überfällig. Bemühungen eine zeitgemäße und einheitliche Regelung auf Bundesebene durchzusetzen sind bisher nicht geglückt. Deshalb hat eine Arbeitsgruppe von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen, mit juristischer Unterstützung, einen neuen Gesetzesvorschlag ausgearbeitet


Dieser Entwurf soll die Berufsbezeichnungen SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeitswissenschaftlerInnen schützen. Der Gesetzesvorschlag schafft bisher nicht existierende Qualitätsstandards. Sozial engagierte Menschen leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Professionelle Soziale Arbeit verlangt hohe Standards und Qualifikationen. Dies beinhaltet eine pädagogische, psychologische, rechtliche, medizinische und wissenschaftliche Ausbildung, zuzüglich angeleiteter Praktika und Selbstreflexion.

Von den Ausbildungsstandards, über die ethischen Grundsätze der Profession bis zu fachlichen und arbeitsrechtlichen Standards, definiert der Gesetzesentwurf diese drei Berufsgruppen und ihre Leistungen klar und verständlich.

Im Herbst 2015 wird der endgültige Text der Bundesregierung übergeben.