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CETA, TTIP und Co.

Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge


Einladung zur Diskussion

Die Freihandelsabkommen der neuen Generation bedrohen wesentliche Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Unzureichende Ausnahmebestimmungen für diese so wichtigen Dienstleistungen im Rahmen der Verhandlungen erhöhen den Druck zu Liberalisierung und Privatisierung. Die kolportierten Schutzklauseln sind löchrig und nicht effektiv. Durch sogenannte „Stillstandsvereinbarungen“ würde die Umkehrung vergangener Liberalisierungen angreifbar und der Trend zu Re-Kommunalisierung in Frage gestellt. CETA, TTIP & Co bedrohen den politischen und demokratisch legitimierten Entscheidungsspielraum auf nationaler und lokaler Ebene, noch mehr als dies bereits durch den EU-Binnenmarkt im Wege der Wettbewerbspolitik der Fall ist.

Auf Einladung der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMfSB) werden ExpertInnen aus Europa und Kanada die möglichen Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf Gemeinwohl, Arbeitswelt, Alltag der BürgerInnen und Erbringung kommunaler Leistungen diskutieren.

WANN: Mittwoch, 14. Jänner 2015, 18:00 - 20:00 Uhr
WO: ÖGB, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1, Saal 1501-B2 Wilhelmine Moik

PROGRAMM:
18:00 Uhr:  Begrüßung durch Christian MEIDLINGER/Vorsitzender GdG-KMSfB

18:15 Uhr:  Diskussion

  • Sabine OBERHAUSER/Bundesministerin für Gesundheit (angefragt)
  • Penny CLARKE/Deputy Generalsecretary, EPSU
  • Larry BROWN/National Secretary-Treasurer, NUPGE
  • Heidrun MAIER-DE KRUIJFF/Generalsekretärin, VÖWG
  • Thomas KATTNIG/Bereichsleiter Internationales, EU und Daseinsvorsorge, GdG-KMSfB

Moderation: Ronald Pötzl/GdG-KMSfB Öffentlichkeitsarbeit

Die Diskussion wird in Deutsch und Englisch geführt und simultan übersetzt. Die Teilnahme ist kostenlos! Begrenzte TeilnehmerInnenanzahl!

Wir bitten um Anmeldung:
per E-Mail an:
internationales.eu(at)gdg-kmsfb.at
per Telefon: 01 31316 83691