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Dank Gewerkschaft ist Lohnverlust Geschichte

Der Erfolg steht nun auf unserer Seite! Zehn Monate hat es gedauert, um für die KollegInnen der MA 67 aus der pauschalierten versteuerten Außendienstzulage eine einzelverrechnete zu erwirken.

Parkraumüberwachung im Dienst. ©PID/Christian Würthner

Dass die Parkraumbewirtschaftung hervorragend in unserer Stadt funktioniert, ist nur den KollegInnen der MA 67 zu verdanken. Sie sind es, die die Kurzparkzonen, aber auch den ruhenden Verkehr nach der StVO kontrollieren. Sie sind es, die ihre Top-Leistung täglich bei jedem Wetter abliefern. Sie sind es, die oftmals uneinsichtigen LenkerInnen gegenüberstehen und um Sachlichkeit, Ruhe und Ordnung bemüht sind.

Budgetsanierung durch die "Superreichen"

Diese KollegInnen haben es nicht verdient, wegen einer im Jänner 2017 geänderten Rechtsansicht des Finanzamtes zum Handkuss zu kommen, das durch Versteuerung ihrer Außendienstzulage auf einmal mitverdienen konnte. Tatsächlich stand seit Jänner auf dem Gehaltszettel ein realer Lohnverlust von bis zu 140 € monatlich.

Kein Wunder, dass die Empörung der KollegInnen unüberhörbar groß war, zumal sie ohnedies nicht zu den Großverdienern gehören. Wir als Gewerkschaft haben mitgebrüllt und eine notwendige Änderung im Nebengebührenkatalog gefordert.

FSG mit Geld-zurück-Erfolg

Eine Unterschriftenaktion und ein offener Brief waren genauso hilfreich wie die Dienststellenbesuche von HG1-Vorsitzendem Norbert Pelzer und younion-Chef Ing. Christian Meidlinger. Die Zusammenarbeit zwischenDienstgeberin und Gewerkschaft zur Ausverhandlungder einzelverrechneten Außendienstzulagehaben letztendlich den notwendigen Beschluss in derGemeinderätlichen Personalkommission bewirkt.

Die KollegInnen können nun endlich aufatmen. Diese Causa hat für sie einen erfolgreichen Abschlussgefunden. Die FSG hat es geschafft, dass alle KollegInnenin Zukunft die unversteuerte einzelverrechneteAußendienstzulage von 15,40 € pro Arbeitstagbekommen.

Die Steuer, die sie seit Jänner bezahlt haben unddie offensichtlich für eine Budgetsanierung des Bundesministeriumsfür Finanzen herhalten sollte, bekommen alle KollegInnen wieder rückverrechnet.