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Dienstrechts- und Besoldungsreform

Wir wollen attraktive Arbeitsplätze!

Konkurrenzfähige Arbeitgeberin NUR durch modernes Dienstrecht

Die HG1 hat in unzähligen Gesprächen mit Verantwortlichen der Stadt immer wieder darauf hingewiesen, dass Qualifikationen sowie Engagement der im Wiener Magistrat Beschäftigten jenen in der Privatwirtschaft ebenbürtig sind. Das schlechte Image des Öffentlichen Dienstes haben wir dem unübersichtlichen, starren Besoldungssystem zu verdanken.

Medien und Öffentlichkeit setzten kurzerhand unser Besoldungssystem – wider besseres Wissen – mit den Bediensteten und ihren Leistungen gleich. Und sie kritisieren die Stadtverwaltung lautstark als bürokratisch, unflexibel und als ziemlich unattraktiven Arbeitgeber. Die öffentliche Verwaltung kann es sich aber auch künftig nicht leisten, auf gut ausgebildete MitarbeiterInnen zu verzichten. Das hat die Stadtregierung erkannt – das Projekt Dienstrechts- und Besoldungsreform wurde im Regierungsabkommen vereinbart und in Angriff genommen.

Die erste, wenig erstaunliche Diagnose eines beauftragten Beratungsunternehmens bestätigte Ende 2012 die Forderungen der HG1: Vereinfachung des Zulagensystems, funktionsgebundene Gehaltselemente statt reiner Ausbildungsorientierung, Anrechnung von Erfahrungsjahren für Wechselwillige aus dem privaten Sektor.

Eckpunkte des Besoldungssystems neu:

  • Neues Gehaltssystem ab 2017 für alle neuen MitarbeiterInnen 
  • Integration von Zulagen und Nebengebühren in den Funktionsbezug
  • Das bisherige Gehaltssystem bleibt für alle Bediensteten bestehen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Es gibt jedoch die Möglichkeit zum freiwilligen Umstieg ins neue Gehaltssystem (Optierung)
  • Funktionsorientierte Entlohnung
  • Aufstieg vor Einstieg
  • Arbeitsplätze werden nach vorher festgelegten Kriterien bewertet, nicht Personen