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Eigenleistung vor Fremdleistung

Die IKT-Abteilungen der Stadt (KAV-IT, MA 14, AKH-DTI) werden am 1. Juli 2018 zur „MA 01 – Wien Digital“ fusioniert. Was die Personalvertretung in diesem Projekt fordert.

(v.l.n.r.): Mario Bernold AKH-DTI, Boris Wotruba KAV-IT, Peter Reim KAV-IT, Erwin Ernst KAV-IT, Herbert Mayerhofer KAV, Mario Moser MA 14, Dr. Erich Hechtner MD, Mag. Wolfgang Müller MD-OS, Mag.a Ulrike Huemer MD-PIKT, Norbert Pelzer younion-HG 1, Robert Polt AKH-DTI, Franz Haag MA 14

"Eigenleistung vor Fremdleistung. Das ist unsere oberste Prämisse", sagt Franz Haag, Personalvertreter der MA 14. Er und seine beiden Kollegen Herbert Mayerhofer, Personalvertreter der KAV-IT, und Robert Polt, Personalvertreter der AKH-DTI, vertreten im Konsolidierungsprojekt "Dreiklang" die Interessen der Bediensteten. Bis zum 1. Juli 2018 sollen die drei IT-Abteilungen der Stadt zur "MA 01 - Wien Digital" zusammengeführt werden. Im Zentrum steht die Ressourcenfrage.

"Wir werden nur dann eine professionelle, stabile und innovative IKT-Einheit, wenn wir auf das Know-how und die Erfahrung der eigenen MitarbeiterInnen setzen, auf starke Teams. Wir müssen Kompetenzen im eigenen Unternehmen aufbauen, statt ständig Leistungen zuzukaufen. Wir müssen wieder ganzheitliches Denken fördern. Wir wollen eine Top-Lehrlingsausbildung schaffen, sodass wir die besten Köpfe für die MA 01 bekommen", erklärt Haag die Strategie der Personalvertretung.

Info-Veranstaltung im Rathaus

Unter dem Motto "Wir werden EINS" haben die drei Personalvertretungen alle MitarbeiterInnen der KAVIT, AKH-DTI und der MA 14 am 25. Jänner in den Festsaal des Wiener Rathauses eingeladen. Rund 600 KollegInnen waren gekommen. Sie konnten ihre Fragen zum Projekt mit der Projektleiterin Mag.a Ulrike Huemer diskutieren.

"Wir wollten, dass die KollegInnen der künftigen MA 01 die Möglichkeit bekommen, einander kennenzulernen und sich auszutauschen," erzählt Haag. "Die nächsten Wochen werden für viele der KollegInnen ganz besonders arbeitsreich werden, eine Doppelbelastung, der wir uns aber gerne aussetzen. Denn auch im Projekt Dreiklang gilt: Wir setzen auf eigenes Know-how und verzichten auf teure externe BeraterInnen."

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