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Evaluierung der Funktionszulage

Die FSG-Personalvertretung der Wiener Baupolizei fordert eine faire und gerechte Funktionszulage für sämtliche MitarbeiterInnen in der Abteilung.

MA 37, Wiener Baupolizei ©Martin Kaba

Die rund 330 MitarbeiterInnen der Wiener Baupolizei (MA 37) garantieren tagtäglich mit ihrer Arbeit, dass die Sicherheit der BürgerInnen in Wien gewährleistet ist und bleibt. Ihr Aufgabengebiet ist breit und erfordert solide Fachkenntnisse: Es umfasst die Erteilung von Baubewilligungen – für Kleingartenhäuser, Wohnhausanlagen, öffentliche Gebäude bis hin zum Wolkenkratzer; die Überwachung von Bauführungen und Bauwerken, sowie die Führung des Wiener Gebäude- und Wohnungsregisters inklusive der Planarchive  sämtlicher Baubewilligungspläne. Aber auch die Sachverständigentätigkeit für Baurecht, Bauphysik, Brandschutz, Statik, U-Bahn-Bau sowie für Tragwerkstechnologie gehören dazu. Und neben einigen weiteren Sonderfunktionen die Zusammenarbeit mit den magistratsinternen sowie externen Stellen der Landes- und der Bundesverwaltung. 

 

Leistungsorientierte Funktionszulage

Engagierter Einsatz verdient faire und gerechte Entlohnung. Darum fordert der Dienststellenausschuss 110 die Evaluierung der Funktionszulage für AußendienstmitarbeiterInnen sowie die Einführung einer leistungsorientierten Funktionszulage – je nach Tätigkeit und deren Sonderaufgaben – für sämtliche InnendienstmitarbeiterInnen ohne finanziellen Verlust für die Bediensteten.

 

Lösung liegt auf dem Tisch

IBS-, Schmutz-, Gefahrenzulage sowie Taggeld etc., wie sie im „Altsystem“ existieren, sind nicht mehr zeitgemäß und erfordern einen riesigen administrativen Aufwand für die KollegInnen. Außerdem wollen wir mit den Einzelzulagen im Nebengebührenkatalog unseriösem Journalismus, aber auch dem Bundesfinanzamt und politischen Gruppierungen, keine Angriffsflächen mehr bieten. 

 

Gemeinsam mit der Abteilungsleitung hat die FSG-Personalvertretung ein Funktionszulagenmodell ausgearbeitet, das eine faire und gerechte Funktionszulagenbewertung ermöglicht und welches auch im vollen Umfang Ruhegenuss-fähig ist. 

 

robert.okenka(at)wien.gv.at

martin.kaba(at)wien.gv.at