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Fit für die Zukunft

Der Slogan eines neuen Fitnessstudios? Weit gefehlt! Es geht darum, sich auf eine der größten und wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre im Magistrat einzustellen und sich dafür fit zu machen.

Wissen für PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen vermitteln, weil sich viele Bestimmungen ändern. ©shutterstock

Mit 1. Jänner 2018 tritt das Wiener Bedienstetengesetz in Kraft. Davon sind auch viele weitere Gesetze betroffen, die aufgrund der neuen bzw. geänderten Regelungen angepasst werden müssen. Das Wiener Personalvertretungsgesetz etwa, da sich Mitwirkungsrechte der Personalvertretung ändern, die Besoldungsordnung, aber auch das Gleichbehandlungsgesetz und einige weitere. Dies bedeutet, dass sich alle Vertrauenspersonen mit den neuen Regelungen befassen müssen.

Zur Unterstützung hat die Bildung der younion ein umfassendes Konzept für die Schulung der PersonalverterInnen erarbeitet. Auch der Dienstgeber wird für seine PersonalistInnen Schulungen anbieten, genauso wie die Gewerkschaft.

Know-how-Vermittlung mit neuen Methoden

In Phase eins werden TrainerInnen aus allen Hauptgruppen intensiv geschult, um ab dem Frühjahr 2018 das erworbene Wissen in den Dienststellenausschüssen und bei Kursen weiterzuverbreiten. Die Ausbildung der TrainerInnen erfolgt in mehreren Workshops anstatt in ermüdenden Frontalvorträgen.

Thematisch steht die Entstehungsgeschichtedes Wiener Bedienstetengesetzesam Programm, ein Gesamtüberblickzum Aufbau der neuen Struktur,aber auch "Wie bewerte ich in Zukunfteinen Dienstposten" und welche Eckpunktedabei beachtet werden müssen. Weitere Schwerpunkte sind die rechtlichenÄnderungen sowie die Erstellungvon Schulungsunterlagen für die zweitePhase der Wissensvermittlung an die Vertrauenspersonen in den Abteilungen.

Neben dieser allgemeinen Vermittlungwerden zusätzlich SpezialistInnen ausgebildet, die im Bereich der Dienststelle dem/der Vorsitzenden unterstützend zurSeite stehen.

Zeitgerecht und nachhaltig fortbilden

Auch wenn am Anfang noch nicht viele KollegInnendavon betroffen sein werden - es ist notwendig, sich bereits jetzt mit dem neuen System zu beschäftigen und SpezialistInnen auszubilden. Denn die Personalvertretung/Gewerkschaft wird durch die neuen Gesetze gefordert sein, künftige MitarbeiterInnen der Stadt Wien in bewährter Weise noch besser zu unterstützen.