News Archiv Beiträge 

GdG-KMSfB beschließt Demonstration

am 18. Dezember am Ballhausplatz

GÖD berät derzeit noch - Meidlinger: In Verhandlungen mit Regierungsspitze könnte Demonstration noch abgewendet werden

Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) hat angesichts der stockenden Beamten-Gehaltsverhandlungen eine Demonstration für 18. Dezember am Ballhausplatz in Wien beschlossen. Das teilte GdG-KMSfB-Vorsitzender Christian Meidlinger nach einer Präsidiumssitzung der APA mit. Die Demonstration soll stattfinden, wenn auch die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) einen entsprechenden Beschluss fasst.

Die GÖD-Gremien tagen derzeit noch. Meidlinger betonte allerdings, dass die Kampfmaßnahmen vorerst noch nicht in Stein gemeißelt sind. Die beiden Gewerkschaften fordern jetzt Verhandlungen mit der Regierungsspitze. "Wir stehen rund um die Uhr für konstruktive Verhandlungen zur Verfügung." Die Regierung habe es damit in der Hand, die Demonstration auch noch abzuwenden.

Meidlinger hat auch bereits den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) als derzeitigen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz informiert. Nach Angaben des GdG-KMSfB-Vorsitzenden hat Häupl mit der Situation keine Freude und wünscht sich ein Ergebnis am Verhandlungstisch. Morgen will er auch noch mit Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) sprechen.

Über die Details der geplanten Demonstration am 18. Dezember konnte Meidlinger noch nichts berichten. Diese soll nun von den beiden Gewerkschaften gemeinsam organisiert werden, wenn auch die GÖD einen entsprechenden Beschluss fasst.

Meidlinger verwies darauf, dass der Unmut unter den Kollegen über das Angebot der Regierung groß sei. Die angebotenen ein Prozent plus ein halbes Prozent in Form einer Einmalzahlung lägen "weit unter den Erwartungen" der Kollegen. Die Gewerkschaft fordert zumindest die Abgeltung der Inflation von 2,3 Prozent. Beamten-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hatte nach der vierten Verhandlungsrunde am Dienstagabend erklärt, sie sehe über das Regierungsangebot von 181 Millionen Euro hinaus keinen Spielraum mehr.

Wien, 11.12.2013