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Gehaltsverhandlungen 4. Runde

Inakzeptables Regierungsangebot

In der 4. Runde (10.12.2013) der Gehaltsverhandlungen für die öffentlich Bediensteten für das Jahr 2014 waren die VertreterInnen der Bundesregierung, BM Gabriele Heinisch-Hosek und StS Reinhold Lopatka, nicht in der Lage, ein den Leistungen und Erwartungen der öffentlich Bediensteten angemessenes Angebot zu legen: 1% Gehaltserhöhung und eine Einmalzahlung wurden von den verhandelnden Gewerkschaften GdG-KMSfB und GÖD zurückgewiesen.

 

Ein derartiges Angebot entspreche „in keinem Fall den berechtigten Erwartungen der Kolleginnen und Kollegen“, kommentierte der Vorsitzende der GÖD, Fritz Neugebauer, die Vorgangsweise der RegierungsvertreterInnen. International erhielten die öffentlichen Dienste in Österreich Bestnoten, verwies Neugebauer auf eine aktuelle OECD-Studie – von Seiten der Bundesregierung werde dies aber nicht entsprechend gewürdigt.

 

Dies sorge für „entsprechend schlechte Stimmung in der Kollegenschaft“, betonte der Vorsitzende der GdG-KMSfB, Christian Meidlinger.

 

Da die entsandten VertreterInnen der Bundesregierung offenbar nicht in der Lage waren, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, fordern die Gewerkschaften umgehend Gespräche mit den Spitzen der Bundesregierung.

 

Die weitere Vorgangsweise wird in den Gremien beraten.