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Internationaler Frauentag

8. März - Internationaler Frauentag

Die Tradition des Internationalen Frauentages geht auf die Arbeiterinnenbewegung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurück.

Der Internationale Frauentag, Weltfrauentag, ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. In der Zeit davor wurde der Frauentag nicht einheitlich am 8. März gefeiert. In der Zeit von 1933 bis 1945 wurde er sogar verboten. Ein Grund mehr den Internationalen Frauentag zu feiern, um uns daran zu erinnern, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit nicht selbstverständlich sind, sondern, dass wir alle gemeinsam für die Gleichstellung von Frau und Mann eintreten müssen.

Der Internationale Frauentag steht für den langen Kampf der Frauen für eine gleiche Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft. Früher verlangten Frauen, dass das Wahlrecht oder menschenwürdige Arbeitsbedingungen, so verlangen wir heute die Hälfte der Posten für Entscheidungsträgerinnen in Politik und Wirtschaft sowie in Führungspositionen. Die Forderung der ersten Stunde nach "gleichem Lohn für gleiche Arbeit" ist bis heute nicht zufriedenstellend umgesetzt.

Frauenpolitische Meilensteine in Österreich:

  • 1918: Einführung des Allgemeinen Frauenwahlrechts
  • 1975: Familienrechtreform
  • 1976: Scheidungsreform
  • 1978: Straffreier Schwangerschaftsabbruch (§144): Fristenlösung
  • 1979: Gleichbehandlungsgesetz
  • 1986: Grete Schurz wird in Graz 1. Frauenbeauftragte Österreichs
  • 1989: Wegweiserecht 1990: Johanna Dohnal wird 1. Frauenministerin Österreichs
  • 1982: Ratifizierung der UNO-Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau
  • 1997: Gewaltschutzgesetz
  • 1998: Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung
  • 2004: Vergewaltigung in der Ehe oder Lebensgemeinschaft gelten uneingeschränkt als Offizialdelikt
  • 2009: Bundesverfassungsgesetz verpflichtet Bund, Länder und Gemeinden zu Gender Budgeting

         Quelle: Internet

 

Regina Müller | Frauenvorsitzende der Hauptgruppe 1 | 01 4000 83902