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MA 11 – Drehscheibe braucht mehr Personal

Durch die Flüchtlingskrise rückt das Krisenzentrum „Drehscheibe“ in den Mittelpunkt der Geschehnisse.

Norbert Pelzer, Vorsitzender der HG1, mit der Leiterin der Drehscheibe Karin Hirschl

Dieses spezialisierte KRIZ ist für die Aufnahme, Versorgung, Weitervermittlung und Rückführung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) zuständig. Das Krisenzentrum hat immer eine hohe Auslastung und platzt im Zuge des enormen Ansturms an Flüchtlingen aus allen Fugen und Nähten.

Die Drehscheibe ist für UMF bis 14 Jahre zuständig. Über 20 Kinder, größtenteils Burschen, müssen versorgt werden, obwohl nur zehn Plätze systemisiert sind! Diese enorme Herausforderung wird vom Team unter der Leitung von Karin Hirschl gut gemeistert. Die KollegInnen gehen bis weit über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus. Aufnahme, Abklärung der rechtlichen Situation, Kontakt mit "Traiskirchen" und allen relevanten Stellen, Näherbringen unserer Kultur bis hin zur Platzsuche und der weiteren Unterbringung müssen gemeinsam mit den traumatisierten Kindern bewältigt werden.

Aber auch alle weiteren Krisenzentren wurden von der Flüchtlingskrise erfasst und müssen die neuen Herausforderungen mit Überständen schaffen. Alle betroffenen SozialpädagogInnen leisten ausgezeichnete Arbeit bei enormer Belastung unter extremen Bedingungen!

Für die FSG ist eine Entlastung der Krisenzentren unumgänglich! Der Bereich Drehscheibe erfordert eine Rund-um-die-Uhr- Doppelbesetzung und braucht dringend mehr Personal!