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MA 34: Neue Kompetenzstelle PPP

Für die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft (PPP) hat die MA 34 – Bau- und Gebäudemanagement in Abstimmung mit der Magistratsdirektion eine neue Kompetenzstelle definiert.

Die MitarbeiterInnen der Kompetenzstelle PPP von links nach rechts: Michael Habitzl, Andrea Scheucher, Adelheid Schwarzinger. Nicht im Bild: Gerhard Kubik. © MA 34

Die Aufgaben der Kompetenzstelle umfassen die Abwicklung und Betreuung von PPP-Projekten über den gesamten Gebäudelebenszyklus, insbesondere die Wahrnehmung der Projektleitung sowie die Auftrag­geberInnenfunktion gegenüber den privaten PartnerInnen.

Organisatorische Umsetzung in der MA 34

Die Betrauung der MA 34 mit diesen anspruchsvollen Managementaufgaben ist ein wichtiger Schritt in der strategischen Zielsetzung, eine umfassende Lösungskompetenz im Bereich der gesamten Gebäudebewirt-schaftung auch unter veränderten finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen anbieten zu können.

Um diese für die Stadt bedeutsame Kompetenz auch nach außen deutlich sichtbar zu machen, wurde die neue Kompetenzstelle als eigenständige Organisationseinheit in der MA 34 definiert. Das Team umfasst sechs MitarbeiterInnen, die über viel Erfahrung und Fachwissen in der Abwicklung und Leitung komplexer Projekte verfügen.

Qualitätssicherung: Projektsteuerung durch MA 34

Die MA 34 steuert den gesamten Prozess von der Projektentwicklung und Beschaffung des Generalplaners bis hin zur Einbeziehung des privaten Partners für die Errichtung des Gebäudes. Ebenso sind sowohl die Vertragserrichtung mit dem privaten Partner als auch die Kontrolle der Einhaltung des Vertrages essenzielle Aufgaben im jeweiligen Projekt. Damit wird sichergestellt, dass sämtliche Mechanismen der Qualitäts­sicherung, der Abschätzung der Risiken, der Sicherstellung eines wirtschaftlichen Einsatzes von Budget­mitteln und der optimalen Erfüllung aller Anforderungen greifen.

Anspruchsvolle Aufgaben der Projektleitung:

  • Projektentwicklung und Vorbereitung
  • Planungsphasen inkl. Beschaffung des Generalplaners
  • Realisierungsaudits
  • Behördliche Genehmigungen
  • Beschaffung des PPP-Auftragnehmers
  • Leistungsbeschreibung Bau, laufender Betrieb (FM-Leistungen) mit Servicelevels
  • Vertragserrichtung PPP und Vertragsabwicklung
  • Überwachung der Herstellung des Bauwerks und der Termine
  • Inbetriebnahme
  • Ansprechpartner im laufenden Betrieb
  • Überwachung der Einhaltung des Vertrages für die festgesetzte Dauer

Aktuelles Projektportfolio für Bildungsstandorte

Das aktulle Portfolio an PPP-Projekten, welche sich in unterschiedlichen Phasen befinden, umfasst derzeit folgende Bildungsstandorte:

2., Nordbahnhof (geplante Inbetriebnahme: 2020)

3., Eurogate (geplante Inbetriebnahme: 2021)

10., Innerfavoriten (geplante Inbetriebnahme: 2023)

11., Gasometerumfeld (geplante Inbetriebnahme: 2023)

21., Stammersdorf (Inbetriebnahme: 2018)

22., Attemsgasse (Inbetriebnahme: 2017)

22., Berresgasse (Inbetriebnahme: 2019)

22., Seestadt Aspern Nord (geplante Inbetriebnahme: 2021)

23., Atzergsdorf (geplante Inbetriebnahme: 2022)

23., Wien West (geplante Inbetriebnahme: 2022)

robert.zodl(at)wien.gv.at

Wissen

Public-private partnership (PPP): vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen der Privatwirtschaft, wobei der private Partner die Verantwortung zur effizienten Erstellung der Leistung übernimmt, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele beachtet werden. Die öffentliche Hand erwartet von der Partnerschaft mit der privaten Wirtschaft die Entlastung der angespannten öffentlichen Haushalte, da der private Unternehmer die Finanzierung ganz oder teilweise selbst besorgt und daher auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes achten muss.