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MA 70: Zusätzliche Dienstposten

Forderung der Personalvertretung erfüllt

Für das neue 24-Stunden-Dienstsystem in weiteren Rettungsstationen dürfen seit 1. Juni insgesamt 45 SanitäterInnen, sechs StationsführerInnen und drei NotärztInnen aufgenommen werden. Der neue Tag-/Nachtdienstbetrieb ist vor allem bei den jüngeren MitarbeiterInnen beliebt.
Mit der nunmehrigen Umstellung der Rettungsstationen Arsenal im 3. Bezirk und Penzing befindet sich das gesamte Personal im südlichen Bereich Wiens, das sind fünf von zwölf Rettungsstationen, im Tag-/Nachtschichtbetrieb. Der Umstieg der KollegInnen in das neue Dienstradl beruht auf Freiwilligkeit – ist er doch mit einem Einkommensverlust verbunden. Von der Dienststelle wird auf die Wünsche der Kollegenschaft Rücksicht genommen.

Die Umstellungen in den Stationen der Bereiche Mitte (drei Stationen) und Nord (vier Stationen; die Planung einer neuen Rettungsstation in der Seestadt Aspern steht ebenfalls in den Startlöchern) werden schrittweise folgen.


Die Aufnahme samt dem vorhergegangenen Auswahlverfahren einer so großen Anzahl neuer KollegInnen stellt die Administration natürlich vor große Herausforderungen. Auch organisatorisch muss die Flut der „Neuen“ bewältigt werden. Von der Aufnahme bis zur tatsächlichen Umstellung der beiden Rettungsstationen im Herbst, wo dann jeder der zusätzlichen Posten benötigt wird, werden die durchwegs jungen SanitäterInnen von erfahrenen „Alten“ geschult und begleitet sowie in die Gepflogenheiten des Dienstbetriebes für den reibungslosen Ablauf eingewiesen. Sie müssen so integriert werden, dass der hohe Standard der Wiener Berufsrettung bei der Versorgung der Wiener Bevölkerung aufrechterhalten bleibt.

 

gerhard.angster(at)wien.gv.at