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Mit Kern: Plan A – Der Weg aus der Krise

Durch Bundeskanzler Kern ist eine neue Art der Kommunikation mit den BürgerInnen entstanden. Dieses offene Zugehen auf Menschen in jeglicher Situation, ob persönlich, mit Selfies gepaart oder seine Auftritte in den Sozialen Medien sind spürbar und hinterlassen einen sehr positiven Eindruck.

Christian Kern präsentierte seinen Plan A im Jänner in Wels

Wels, die Stadt, in der im Jahr 2015 viele BürgerInnen meinten, dass eine Trendwende mit einer FPÖ herbeizuführen ist, war der Ort, den Bundeskanzler Christian Kern für seine Rede über die Zukunft Österreichs gewählt hatte. Mit dem Leitsatz "Worauf warten? Zeit, die Dinge neu zu ordnen" ist er angetreten, um nicht nur in dieser Stadt eine Signalwirkung zu hinterlassen. Aus ganz Österreich angereiste SPÖ-Mitglieder und die Community in den Netzen verfolgten live die richtungweisende Botschaft des Regierungschefs.

Neu war nicht nur das Bühnendesign

Vor 1.500 Gästen zeigte sich der Bundeskanzler umrahmt von einem neuen Bühnendesign: Auf einem nach allen Seiten offenen Podest statt einer traditionell abgehobenen Bühne sprach Kern als einer von uns, frei und dynamisch, wie wir den neuen Mann an der Spitze der Regierung kennengelernt haben. Ja, die SPÖ habe Fehler gemacht und viele Menschen irritiert. Dafür müsse er die Menschen im Namen der SPÖ um Entschuldigung bitten und versuchen, das Vertrauen zurückzugewinnen. Der Plan A solle dies ermöglichen.

Was younion _ Die Daseinsgewerkschaft will

Unsere Gewerkschaft fordert die Umsetzung folgender Kernanliegen:

  • Im Bereich der Bildung ist als Grundgerüst für unsere Zukunft ein zweites Kindergartenjahr verpflichtend einzuführen, um die Sprachkompetenz besser zu festigen.
  • Weil digitale Welten ein wesentlicher Bestandteil in unserem täglichen Leben sind, müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit bereits an den Schulen der Umgang mit Tablet und Laptops gelernt wird.
  • Lehrberufe brauchen Perspektiven, um Defizite zwischen Lehrlingen und SchülerInnen zu kompensieren. Auf dem Arbeitsmarkt sind ausgebildete Lehrlinge gerne gesehen. Zusätzlich sollen Lehrlinge stärker in Sprachen gefördert werden, wie zum Beispiel mit einem Sprachmonat im Ausland.
  • Durchlässigkeit muss gefördert werden, um aus der Lehre ohne Matura auf eine Fachhochschule wechseln zu können.
  • Hass im Netz ist nicht tolerierbar. Es geht um wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander, und daher soll dies auch vom Kindesalter an geschult werden. Melde- und Beratungsstellen sind einzurichten.
  • 200.000 neue Arbeitsplätze sind zu schaffen.

Der Plan A entspricht unseren Wertvorstellungen. Daher findet er die Unterstützung der Gewerkschaft.

 

Plan A, das Programm für Wohlstand, Sicherheit & gute Laune, hier zum downloaden.