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Personalschulung im Haus erfolgreich

Bei der MA 56 – Wiener Schulen werden neu eingetretene KollegInnen bereits von erfahrenen MitarbeiterInnen fachlich geschult. Das ist preisgünstiger und effizienter als mit externen TrainerInnen.

©Gebaeudereinigungsakademie

Ein Blick hinter die Kulissen der verschiedensten Firmen, egal ob Dienstleistungs- oder Produktionsbetrieb, zeigt, dass Schulung der MitarbeiterInnen ein aktueller und verpflichtender Prozess ist ("Lebenslanges Lernen"). Eine große Zahl von Teammitgliedern kontinuierlich zu schulen, ist jedoch für viele Unternehmen eine große Herausforderung so auch für unsere Dienststelle, die MA 56 - Wiener Schulen.

Die möglichen Lösungsansätze

Lösung Nr. 1: Die MitarbeiterInnen werden vom eigenen Schulungspersonal trainiert. Allerdings gibt es in den Betrieben zu wenige Weiterbildungsprofis. Lösung Nr. 2: Die Schulungen werden externen Trainingsanbietern übertragen. Es fallen hohe Honorarkosten an. Zudem müssen die externen TrainerInnen oft selbst geschult werden (!), weil sie die internen Abläufe und Strukturen nicht kennen.

Keine Zeit für externen Seminarbesuch

Die MitarbeiterInnen können auch nicht auf Seminare geschickt werden, weil dadurch der Betrieb lahmgelegt werden würde - keine gute Option für Schulen. Vielfach ist es auch unter Rücksichtnahme auf familiäre Rahmenbedingungen schwierig, Schulungen ganztägig durchzuführen oder zu blocken, weil z. B. Kinder von Schule oder Kindergarten abgeholt werden müssen. Diese Gründe verhindern oft systematische Weiterbildung. Doch Verzicht auf Weiterbildung können sich die meisten Firmen und auch die MA 56 nicht leisten. Dafür ist in der Privatwirtschaft der Wettbewerb zu scharf, und die Kundenansprüche und Anforderungen an die MitarbeiterInnen sind auch für MA-56-Bedienstete gestiegen.

Um dem wachsenden Weiterbildungsbedarf entsprechen zu können, beschlossen Firmen ein anderes Konzept. So sollen z. B. Führungskräfte zu Coaches entwickelt werden. Doch das Arbeitsvolumen stieg und stieg, und auch die zunehmende Anzahl der Bediensteten zeigte dem neuen Konzept bald seine personellen Grenzen auf. Also musste eine neue Lösung gefunden werden.

Entschieden wurde: Die MitarbeiterInnen werden von erfahrenen KollegInnen, die dafür ausgebildet wurden, trainiert und gecoacht.

Multiplikatorenkonzept

Ähnliche Qualifizierungskonzepte praktizieren inzwischen viele mitarbeiterInnenstarke Betriebe. Aus ihrem Kreis werden TrainerInnen geschult und erhalten kompakte Ausbildung. Der Vorteil dieses MultiplikatorInnenkonzepts liegt auf der Hand: Den MitarbeiterInnen stehen die internen "Trainer", im Gegensatz zu den externen, auch im Alltag, also auch beim Umsetzen des Gelernten, als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung!

Im Bereich der MA 56 - Wiener Schulen werden neu eingetretene KollegInnen bereits von erfahrenen KollegInnen fachlich geschult. Diese PraxisanleiterInnen sind immer ansprechbar und unterstützen ihre KollegInnen auch nach der Schulung.

Mission, Vision

Aufgaben sind die kontinuierliche fachliche Weiterbildung der PraxisanleiterInnen und ergänzend dazu Schulungen im Bereich soziale Kompetenz, Entwicklung eines einheitlichen Schulungskonzeptes sowie Erstellung von Schulungsunterlagen. Ziel ist die Übernahme der Ausbildung von Lehrlingen zum Beruf des Reinigungstechnikers. Wiener Wohnen zeigt, was möglich ist ...

manfred.paleczek(at)wien.gv.at