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Sicherheit geht vor Leistungsdruck

Die Wiener Stadtgärten betreuen unter steigendem Leistungsdruck 18 Millionen Quadratmeter Grünflächen, 400.000 Allee- und Parkbäume und viele Spielplätze.

Anna Großsteiner beim Rasenmähen im Matznerpark. ©PID/Christian Houdik

An Arbeit mangelt es den KollegInnen der Wiener Stadtgärten nicht: Neben der Betreuung der Grünflächen kümmern sie sich darum, dass niemand durch Bäume oder an Spielgeräten zu Schaden kommt. Auch Anlagen, Wege und Parkmobiliar wie Mistkübel, Bänke und Tische sowie natürlich der Winterdienst zählen zu unseren gesetzlich geregelten Aufgaben. Priorisiert werden sie nach Dringlichkeitsstufen. Dabei hat die Zahl der MitarbeiterInnen ab- und die der Kontrollen zugenommen. Dadurch entsteht Druck auf das Personal. Mehraufwand bedeutet gleichzeitig Mehrleistungen.

Da kann es schon passieren, dass KollegInnen, die noch nicht lange mit sicherheitsrelevanten Aufgaben beschäftigt sind, diese Tätigkeiten unabhängig von ihrer Erfahrung verrichten.

Wenn etwas passiert, sind Vorgesetzte verantwortlich

Angesichts des Aufgabengebietes und vor allem derTätigkeiten bei sinkenden MitarbeiterInnenzahlendarf weder die Sicherheit unserer eigenen KollegInnennoch die der Allgemeinheit auf der Strecke bleiben. Dafür trägt die Dienststelle die Verantwortung.

Politik darf sich nicht vor Verantwortung drücken

Das muss auch der Politik vermittelt werden, die jadie finanziellen Voraussetzungen für gute und sichereArbeit im Dienste der Stadt Wien bereitzustellen hat.Da das Budget jedes Jahr aber de facto geringer wird, zeichnet sich ab, dass es schwierig wird, den Qualitätslevel zu halten.