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Spargel – der König im Gemüsereich

Schon vor dem 16. Jahrhundert wurde Spargel angebaut.

Zu dieser Zeit war nur der grüne Spargel bekannt, der damals hauptsächlich als Heilpflanze in Klöstern und Apothekergärten angebaut wurde. Ab dem 17. Jahrhundert fand der Spargel Einzug in die adeligen Küchen.

Der grüne Spargel ist im Gegensatz zum weißen Spargel nicht durch Erde vom Sonnenlicht geschützt und entwickelt so seine kräftig grüne Farbe. Im Gegensatz zum weißen Spargel hat der grüne Spargel mehr Nährstoffe und schmeckt etwas herber als der weiße Spargel.

Erst im 19. Jahrhundert begann man, auch weißen Spargel anzubauen und zu essen. Dieser wächst unter Erdhaufen oder in Hügelbeeten.

Schnell zubereitet & gesund

Mit einem Wassergehalt von 93 % hat Spargel nur ca. 20 kcal pro 100 g und ist ideal für bewusste Ernährung geeignet. Der König im Gemüsereich hat nicht nur wenig Kalorien, sondern besonders viele Vitamine, Mineralstoffe und auch Ballaststoffe, die uns lange sättigen. Um diese zu erhalten, ist es ratsam, Spargel in möglichst wenig und leicht gesalzenem Wasser bissfest zu garen.

Frischen Spargel erkennt man an den festen Stangen, die leicht brechen und nicht biegsam sind. Außerdem sollten die Schnittenden saftig sein und der Spargel quietschen, wenn man die Stangen aneinanderreibt. Da der Spargel zu den leicht verderblichen Gemüsesorten zählt, ist es ratsam, ihn möglichst zeitnah nach dem Einkauf zuzubereiten und zu essen. Sollte das nicht möglich sein, kann man Spargel auch in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren.

Annika Hackl, Sanatorium Hera, Diätbüro