News Archiv Beiträge 

Wiener Märkte im Wandel

Um Leerstände zu vermeiden und die Wiener Märkte als Nahversorger zu erhalten, ist seit 1. Oktober in Wien die neue, oft auch kontrovers diskutierte Marktordnung in Kraft.

Karmelitermarkt Wien ©Marktamt Wien

In jeder Großstadt prägen Märkte das Stadtbild – auch in Wien sind Märkte nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern beliebte Treffpunkte für Jung und Alt. Neben den Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie-Angeboten bieten die 17 Detail- und fünf temporären Wiener Märkte vor allem aber eine Reihe von Arbeitsplätzen, unter anderem auch für die Marktaufsicht. Und diese ist mit der Anfang Oktober in Kraft getretenen neuen Marktordnung derzeit besonders gefordert.

 

Veränderungen nicht von allen begrüßt 

Die neue Marktordnung ist in aller Munde und geistert durch die Medien. Besonders das Rauchverbot in Innenräumen und die neuen Kernöffnungszeiten stehen im Zentrum der oft lebhaften Diskussionen. Und die MitarbeiterInnen der Marktservicestellen sind mittendrin in diesen Auseinandersetzungen. 

 

Es ist dem Engagement und der Kompetenz der KollegInnen der MA 59 zu verdanken, dass ein „Markttag“ reibungslos abläuft. Die Änderungen bedeuten nämlich einen enormen Mehraufwand für die MitarbeiterInnen der Marktaufsicht: Kontrolle der Kernöffnungszeiten und der Einhaltung des Rauchverbots sowie das Anzeigen bei Verstößen sind zu den bisherigen Aufgaben dazugekommen. 

 

Auch Großmarkt Wien ...

Der Großmarkt Wien am Standort Laxenburgerstraße im 23. Bezirk ist seit 1972 das Zentrum für ImporteurInnen und GroßhändlerInnen in Wien. Auf der mehr als 300.000 Quadratmeter großen Anlage werden rund 400.000 Tonnen Lebensmittel und 150 Millionen Blumen und Pflanzen pro Jahr vermarktet. Mit 1. Jänner 2019 wird der Großmarkt Wien in die Wiener Standortentwicklung GmbH eingegliedert – bekommt also eine neue Führung.

 

... von Veränderung betroffen

Die Großmarkt-MitarbeiterInnen werden nach dem Wiener Zuweisungsgesetz zugewiesen, bleiben daher weiterhin Magistratsbedienstete und unterliegen der Vertragsbedienstetenordnung bzw. der Dienstordnung. Das ist uns als Personalvertretung wichtig, um unsere KollegInnen auch weiterhin in dienstrechtlichen Angelegenheiten vertreten zu können. 

 

Änderungen verlangen Flexibilität und bedeuten für alle MitarbeiterInnen einen gewissen Mehraufwand in der Umstellungsphase. Wir achten darauf, dass die Wünsche und Bedürfnisse der MitarbeiterInnen bestmöglich berücksichtigt werden.

regina.mueller(at)wien.gv.at