Ihre Frage - unsere Antwort

younion _ Die Daseingewerkschaft, seit Ende November 2015 (vormals Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe). Ein neuer Name war notwendig geworden, da alle zu vertretenden ArbeitnehmerInnen aus inzwischen mehr als 260 Berufsgruppen stammen. Der einheitliche und umfassende Name younion _ Die Daseinsgewerkschaft repräsentiert nun alle Bereiche und Berufe.

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Der Verantwortliche für die Hauptgruppe 1 ist Norbert Pelzer. Er wurde 2014 für weitere fünf Jahre als Vorsitzender gewählt und ist das Sprachrohr zur DienstgeberIn sowie in allen relevanten Gremien der Personalvertretung und younion vertreten.

Ja, die gibt es. Die wichtigsten Unterscheidungen sind:

 

Personalvertretung der Stadt Wien

- Wiener Personalvertretungsgesetz (W-PVG)

- Rein örtlich und nur gegenüber der DienstgeberIn wird vertreten

- Alle aktiven Bediensteten können wählen

- Gesetzliche Beitragsleistung von 0,1% des Bruttogrundgehaltes ohne Nebengebühren

- Kontrolle der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen auf den Dienststellen

- Stärke durch Gesetz

 

Gewerkschaft younion

- Statuten des Vereins des Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB)

- Vertretungsrecht ohne örtliche Begrenzung

- Alle Mitglieder können wählen

- Freiwilliger Betragsleistung von 1% des Bruttogrundgehaltes ohne Nebengebühren

- Verhandlungen für Lohn- und Gehaltsverhandlungen (inkl. 13. und 14. Gehalt)

- Stärke durch Mitgliederzahlen

Ja, das ist möglich. Umso mehr Mitglieder wir im ÖGB vereinen, umso stärker können wir die Interessen der ArbeitnehmerInnen vertreten und umsetzen. Wie zum Beispiel die Steuerreform, die mit 1.1.2016 nun für alle ArbeitnehmerInnen wirksam wurde.

Ja, diese gibt es auf den verschiedensten Ebenen. Zum Beispiel in den örtlichen Dienststellen - darüber gibt Ihnen der Dienststellenvorsitzende gerne Auskunft. Zur Zeit bieten wir Ihnen vergünstigten Gutscheine von REWE, OMV, Spar, Eduscho/Tschibo und Marionnaud an. Bestellungen sind direkt vor Ort bei den Dienststellenausschüssen zu tätigen.

 

Auf unserer Homepage finden Sie im Ressort "Der direkte Draht" schnell und zielorientiert ihre nächste Ansprechperson.

Allen die sich gerne weiterbilden bietet die younion spezielle Seminare an. Für verschiedene Kurse, die extern belegt weren, werden auch Zuschüsse angeboten. Nähere Details findet man unter younion Bildung.

Im Gewerkschaftsbeitrag hat der Österreichische Gewerkschaftsbund für alle Mitglieder eine große Versicherung inkludiert. Diese beinhaltet zum Beispiel den Berufsschutz, eine Solidaritätsversicherung, Rechtschutz oder verschiedene Unterstützungen. Nähere Details finden sie unter ÖGB-Sicherheitspaket.

Ja, das ist richtig. Diese Lernhilfekurse werden allen Mitgliedern der younion gerne zur Verfügung gestellt, die vor den Dienstprüfungen stehen. Bitte melden Sie sich dazu in der Hauptgruppe 1 unter der Nummer 01 4000-83710 an.

Die Kultur- und Sportvereinigung (KSV-Prater) der Hauptgruppe 1 in der Rustenschacherallee 3 im zweiten Bezirk steht allen SportlerInnen der Hauptgruppe 1 zur Verfügung, das Sportrestaurant Atrium sorgt für das leibliche Wohl unserer Mitglieder. Die Räumlichkeiten des KSV kann man auch für Seminare und Feiern anmieten.

 

Weiters betreibt der KSV ein Hotel mit 25 komfortablen Zimmern, mitten im Wiener Prater und nur 30 Minuten vom Zentrum entfernt. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des KSV.

Wir haben für jeden Geschmack das richtige Angebot. Das Vitalhotel Styria oder das Hotel Grimmingblick werden von unseren Mitgliedern sehr gerne besucht - Urlaubsdestinationen zu einem tollen Preis. Aber auch externe AnbieterInnen haben attraktive Angebote für unsere Mitglieder geschnürt. Hier finden Sie die Urlaubsangebote für unser Mitglieder.

Das Infocenter der younion bietet nicht nur telefonische Auskünfte an, sondern man kann auch bei zwei Standorten persönlich vorbei kommen. Die genauen Adressen und Telefonnummern finden Sie hier: Infocenter.

Die Dienstordnung (§ 31) sowie die Vertragsbedienstetenordnung (§ 13) sprechen davon, dass der Dienstgeberin eine Dienstverhinderung - also auch ein Krankenstand - unverzüglich zu melden ist.

Was ist nun mit unverzüglich gemeint? Ist es in Ordnung, in der Früh einfach nicht in den Dienst zu kommen, erst einmal Eltern und Freunde telefonisch um Rat und Hausmittel zu fragen - und sich erst dann zu melden, wenn durch ärztliche Abklärung am Nachmittag "offiziell" ist, dass man wirklich krank ist? Oder muss man womöglich im Falle eines Herzinfarktes in der Früh den Dienstgeber sofort informieren, bevor man noch die Rettung ruft?

Zwischen beiden Extremen liegen Welten, genauso zwischen dem, was mit "unverzüglich" gemeint ist.

Im juristischen Sinne meint "unverzüglich" nicht "sofort", sondern: ohne unnötigen Aufschub. Das heißt, wenn es möglich und zumutbar ist, erfolgt eine Meldung unmittelbar. Gibt es einen triftigen Hinderungsgrund, der eine Verzögerung bewirkt, und erfolgt die Meldung ehestmöglich nach Wegfall dieses Hinderungsgrundes, so ist auch diese Meldung als unverzüglich zu sehen.

BeamtInnen und Vertragsbedienstete sowie BeamtInnen des Ruhestandes sind - unverzüglich und schriftlich - von verschiedenen Meldepflichten betroffen. Dazu zählen:

  • Namensänderung
  • Standesveränderung
  • Änderung des Wohnsitzes
  • Veränderung der Staatsangehörigkeit

Weiters müssen bei gerechtfertigter Abwesenheit vom Dienst (z.B. bei einem Domizilwechsel) eine Adresse außerhalb des Wohnsitzes, der Verlust einer für die Ausübung des Dienstes erforderlichen Berechtigung oder Befähigung (Führerschein!), des Dienstausweises (gilt auch für BeamtInnen des Ruhestandes) oder eines Dienstabzeichens, die Adresse für die schnellstmögliche Zustellung amtlicher Verständigungen, der Verdacht einer gerichtlich strafbaren Handlung, die von Amts wegen zu verfolgen ist, Dienstverhinderungen oder Pflegefreistellungen sowie der Besitz eines rechtskräftigen Bescheides nach Paragraph 14 Abs. 1 oder 2 des Behinderteneinstellungsgesetzes gemeldet werden.

Diese Meldepflichten gelten unabhängig von anderen Vorschriften, wie z. B. von jenen in Bezug auf Anspruch eine Kinderzulage nach der Besoldungsordnung 1994 etc..