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Kann ich mir aussuchen, wie Überstunden abgegolten werden?

Wie Überstunden abgegolten werden, liegt im Ermessen der anweisenden Dienststelle.

Die Dienst- und die Vertragsbedienstetenordnung normieren dazu Folgendes: Angeordnete Überstunden sind im Verhältnis 1 : 1,5 nach den besoldungsrechtlichen Bestimmungen bzw. in Freizeit auszugleichen. Dasselbe gilt im Verhältnis 1 : 2 für angeordnete Überstunden, die in der Nacht (von 22 Uhr bis 6 Uhr) bzw. an Sonn- und Feiertagen geleistet werden.

Teilzeitkräfte sollten allfällige Mehrdienstleistungen innerhalb eines Quartals 1 : 1 in Freizeit ausgleichen bzw. nach Ablauf des Quartals 1 : 1,125 ausbezahlt bekommen. Eine Kombination aus Freizeit und monetärer Abgeltung ist selbstverständlich auch möglich (z.B. 1 Stunde Freizeitausgleich und eine halbe Stunde monetäre Bezahlung oder umgekehrt).

Ebenso können seit einiger Zeit Nacht- bzw. Sonn- und Feiertagsstunden (Verhältnis 1 : 2 ) auch ausschließlich in Freizeitausgleich konsumiert werden.

Bei der Art der Abgeltung ist in jedem Fall darauf zu achten, dass der ordentliche Dienstbetrieb aufrechterhalten werden kann.

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre FSG-GewerkschafterInnen.

manfred.obermueller©wien.gv.at

Bekomme ich Kinderzulage, wenn mein Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat?

Für ein Kind, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat, besteht Anspruch auf Kinderzulage, wenn

a) für das Kind Familienbeihilfe gebührt,

b) für volljährige Kinder, die sich in Berufsausbildung befinden und die die Voraussetzungen für die Gewährung der Familienbeihilfe erfüllen,

c) das Kind, welches das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, den Präsenzdienst oder Zivildienst leistet und dem unmittelbar vorher Kinderzulage gebührte und weder das Kind noch sein Ehegatte über eigene Einkünfte verfügen, die die Hälfte des Anfangsgehaltes der Verwendungsgruppe C erreichen.

WICHTIG: Die Auszahlung erfolgt nicht automatisch durch die MA 2, sondern nur auf Antrag. Grundlage dafür ist der Familienbeihilfenbescheid oder die Mitteilung (Kopie) des Finanzamts. Die Auszahlung erfolgt für den Zeitraum, für den vom Finanzamt die Familienbeihilfe weiter anerkannt wurde.

Die Kinderzulage ist ein Bezugsbestandteil und wird nach Höhe des Beschäftigungsausmaßes ausbezahlt. Nur bei Vollbeschäftigung beträgt die Zulage 14,53 Euro pro Kind.

Für Detailfragen steht Ihnen die Hauptgruppe 1 gerne zur Verfügung.

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Wer hat Anspruch auf eine Pendlerpauschale und „Pendlereuro“?

Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte kann die kleine oder große Pendlerpauschale bzw. der Pendlereuro gewährt werden, wenn

  • die Entfernung zwischen dem Wohnsitz und der Arbeitsplatzmöglichkeit 20 km oder mehr beträgt, und dabei die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel nicht zumutbar ist,
  • an mindestens elf Arbeitstagen im Kalendermonat von der Wohnung zur Arbeitsstätte gefahren wird (volle Pendlerpauschale).

Seit 1. Jänner 2013 haben auch (teilzeitbeschäftigte) Bedienstete, die weniger als elf Tage im Kalendermonat zu ihrer Arbeitsstätte fahren, Anspruch auf eine Pendlerpauschale. Sie beträgt ein Drittel (vier bis sieben Arbeitstage im Kalendermonat) oder zwei Drittel (acht bis zehn Arbeitstage im Kalendermonat) der jeweiligen (vollen) Pendlerpauschale.

Pendlereuro: Bei Anspruch auf Pendlerpauschale gebührt zusätzlich der Pendlereuro als Steuerabsetzbetrag (jährlich zwei Euro pro Kilometer der einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte).

Die Pendlerpauschale vermindert die jeweilige Lohnsteuerbemessungsgrundlage.Von der so ermittelten (geringeren) Lohnsteuer wird dann der Pendlereuro (monatlich ein Zwölftel des Jahresbetrages) abgezogen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Personalvertretung.

margit.pollak©wien.gv.at