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ThemenDienstrecht

Themen Dienstrecht

Erreichen eines höheren Gehalts

Ein höheres Gehalt kann durch Vorrückung, Überstellung, Überreihung oder durch Beförderung erreicht werden.

Vorrückung in eine höhere Gehaltsstufe

Die Bediensteten rücken alle 2 Jahre in die nächst höhere Gehaltsstufe vor. Diese zweijährige Frist beginnt mit dem Vorrückungsstichtag zu laufen, welcher z.B. auf dem Gehaltszettel ersichtlich ist.

Außerdem können den Bediensteten durch den Stadtsenat außerordentliche Vorrückungen in die nächste Gehaltsstufe zuerkannt werden, z.B. wegen ausgezeichneter Dienstleistungen. In diesem Fall erfolgt die Vorrückung unabhängig von der sonst geltenden zwei Jahresfrist.

Überstellung

Eine Überstellung bedeutet die Zuordnung einer/eines Bediensteten in eine andere Verwendungsgruppe. Sie kann etwa dann erfolgen, wenn Bedienstete nach ihrer Aufnahme eine Ausbildung absolvieren, die Voraussetzung für eine höhere Verwendungsgruppe ist.

Beispiel:

Ein/e Bedienstete ist in der Verwendungsgruppe C eingereiht und  absolviert den Aufstiegslehrgang. Es kann eine Überstellung von der Verwendungsgruppe C in die Verwendungsgruppe B erfolgen.

Ein/e Bedienste ist in der Verwendungsgruppe B eingereiht und absolviert ein entsprechendes Studium. Es kann eine Überstellung von der Verwendungsgruppe B in die Verwendungsgruppe A erfolgen.

Auf eine Überstellung besteht allerdings kein Rechtsanspruch.

Überreihung

Im Gegensatz zur Überstellung bleibt in diesem Fall die Verwendungsgruppe der/des Bediensteten die gleiche. Allerdings bewirkt die Überreihung eine Änderung der Beamtengruppe, welche wiederum mit anderen (zusätzlichen) Zulagen verbunden sein kann.

Beispiel:

Ein/e Kindergartenpädagoge/pädagogin absolviert die Ausbildung zum/zur Sonderkindergartenpädagogen/Sonderkindergarten-pädagogin. Es kann innerhalb der Verwendungsgruppe LK eine Überreihung zwischen den beiden Beamtengruppen erfolgen.

Auswirkungen auf das Dienstverhältnis

Interview mit Mag. Michael Fink