Christian Römer; Magistratsdirektion
Christian Römer

Christian Römer

Die Gewerkschaft kämpft für die soziale Sicherheit!

"Die Umsetzung des neuen Bedienstetengesetzes, flexibles, disloziertes Arbeiten und Altersteilzeit sind in unserem Dienststellenausschuss große Herausforderungen", erzählt Christian Römer, "auch die Beeinträchtigung durch den kommenden U-Bahn-Bau im Bereich des Rathauses beschäftigt die Kolleginnen und Kollegen."

Römer ist geschäftsführender Vorsitzender des DA 101 -Magistratsdirektion und ein Mann mit Erfahrung. Er ist seit 1982 bei der Stadt Wien tätig und seit 20 Jahren gewerkschaftlich aktiv. "Solidarität und sozialer Ausgleich waren mir schon immer sehr wichtig", sagt er, "gerade in einer Zeit, in der die soziale Ungleichheit zunimmt." Weil heute der Profit und das Wirtschaftswachstum über das Wohl der Menschen gestellt werde, brauche es eine starke Kraft, die dagegenhält. Das sei die Gewerkschaftsbewegung.

Römers Denken und seine Werte hätten seine Großeltern geprägt. Sie seien mit sehr wenig ausgekommen und waren dennoch glücklich und zufrieden. Schwarz-Weiß-Denken könne Römer gar nicht ausstehen. Probleme differenziert zu diskutieren und Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, seien ihm als Personalvertreter wichtig. Den Ausgleich zur Arbeit findet er im Waldviertel, in der Natur, in der Familie und beim Spielen mit Enkelsohn Paul. "Der Kleine hält mich auf Trab!" sagt er. "Das ist ganz gut, denn ich mache ohnehin zu wenig Sport."