Helmuth Laschke
Helmuth Laschke

Helmuth Laschke, Wien Kanal

"Probleme müssen angesprochen werden!" 

„Die Kluft zwischen Besoldung alt und Besoldung neu ist bei Wien Kanal eine große Herausforderung“, sagt Helmuth Laschke, Vorsitzender des DA 119 – Wien Kanal. Es bräuchte dringend Weiterentwicklungen auch im alten Gehaltsschema. 

 

Laschke arbeitet seit 1982 bei der Stadt Wien und ist seit 1996 gewerkschaftlich aktiv. Was er gar nicht ausstehen kann, sind die stets zunehmenden Kontrollmaßnahmen im Magistrat. „Das muss ein Ende haben“, betont er. Laschke hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Er setzt sich daher mit viel Engagement für die KollegInnen ein und schätzt das große Netzwerk, das ihm die Gewerkschaft dabei bietet. 

 

Laschke ist ein Kämpfer, hartnäckig und zäh: „Was begonnen wird, das muss durchgezogen werden!“ Was ihm Sorgen bereitet, ist der Rechtsruck in Europa. Dieser sei brandgefährlich. Unter dieser Bundesregierung bräuchte es in Österreich mehr denn je gesellschaftliche Kräfte, die sich für die Rechte der ArbeitnehmerInnen und die Schwächeren stark machen. 

 

Privat interessiert er sich für Oldtimer der 1950er Jahre. Den Ausgleich zur Arbeit findet er im Sommer beim Garteln, beim Rad fahren und Bowlen. In seinem Leben sind ihm die Freude am Beruf und die Harmonie in der Familie ganz besonders wichtig. Sein Lieblingsschauspieler heißt Anthony Hopkins, sein Lieblingsfilm ist „Ddas Schweigen der Lämmer“. Apropos Schweigen. Das liegt Laschke gar nicht: „Ich sehe es als meine ureigenste Aufgabe, Probleme aktiv anzusprechen und Lösungen zu finden. Dafür wurde ich gewählt!“