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Kompetenz in der Beratung macht den Unterschied

Die neuen PersonalvertreterInnen werden seit Monaten intensiv ausgebildet, damit sie den KollegInnen mit Fachwissen und Kompetenz zur Seite stehen können.

Solide Qualifizierung ist unerlässlich für die Vertretungsarbeit in den Dienststellen ©shutterstock

Fast 350 PersonalvertreterInnen, die im letzten Frühjahr neu in ihre Funktion gewählt wurden, werden derzeit im Rahmen der Grundkurse für die Personalvertretungsarbeit ausgebildet. In neu konzipierten Kursen werden sie bestmöglich geschult, um ihnen die notwendigen Kompetenzen für die Arbeit in den Dienststellen mitzugeben. Da einige KollegInnen leider aus dienstlichen, privaten oder gesundheitlichen Gründen verhindert waren und sind, werden im Herbst 2020 noch weitere Kurse angeboten werden.

Anspruchsvolle Organisation

Die Organisation der Kurse bedeutet einen hohen organisatorischen Aufwand, der Vorlauf für einen Grundkurs beträgt rund zehn bis zwölf Wochen. Neben der Reservierung der Seminar- bzw. Hotelräumlichkeiten und eventuell notwendiger Busse für die Anreise, müssen für die eingeteilten

KollegInnen vor allem die Freistellungen beim Dienstgeber rechtzeitig beantragt werden. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, dass auch seitens der TeilnehmerInnen die Kurs-Termine unbedingt eingehalten werden.

Fortbildung auch für TrainerInnen

Einen wichtigen Anteil an der Ausbildung haben unsere TrainerInnen. Sie müssen sich, was die gesetzlichen Regelungen anbelangt, immer auf dem neuesten Stand halten, daneben aber auch an ihrer eigenen Weiterbildung arbeiten. Dazu steht ihnen die ReferentInnenakademie des VOEGB zur Verfügung. Mit Modulen zu Didaktik und Planung, über Methoden, zu Gewerkschaft, Politik und Gesellschaft bis zum Modul Medien, Techniken, Materialien erweitern auch die ReferentInnen immer wieder ihre Kenntnisse, um die Seminare ansprechend zu gestalten. Denn in den Kursen wird von uns und seitens der ReferentInnen großer Wert darauf gelegt, die Gesetzesmaterie mit Praxisbeispielen anschaulich zu machen und aufzulockern, anstatt nur den „nackten“ Gesetzestext darzustellen.

Team verstärkt und verjüngt

Der Hauptgruppe 1 ist es gelungen, das TrainerInnenteam zu verstärken und vor allem auch zu verjüngen, damit der Wissenstransfer von einer Generation zur nächsten gewährleistet ist. Ein zusätzliches Anliegen war es uns, mehr Frauen für die Vortragstätigkeit zu gewinnen. Auch das ist gelungen, und die Hauptgruppe 1 kann bereits auf ein Team von 20 TrainerInnen zugreifen, was nicht nur die Ausfallsicherheit für die Kurse erhöht, sondern auch für mehr Abwechslung innerhalb des Ausbildungsprogramms sorgt.

guenter.unger(at)wien.gv.at