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Beamtengehälter ausverhandelt

Ab 1. Jänner im Durchschnitt um 1,03 Prozent mehr Gehalt

 

Es geht ums Geld c) Chuck Nhorus, flickr.com

Ab 1. Jänner im Durchschnitt um 1,03 Prozent mehr Gehalt
Eine sozial gestaffelte Gehaltserhöhung zwischen 0,85 und 2,09 Prozent erhalten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ab 1. Jänner. Im Durchschnitt beträgt die Erhöhung 1,03 Prozent. Die Bediensteten bekommen mindestens 25,5 Euro pro Monat zusätzlich. Auf das haben sich Regierung und die Vertreter der Gewerkschaft in der Nacht auf den 28. Oktober in der zweiten Verhandlungsrunde geeinigt.

 

Zufriedene Gewerkschaft
"Der Abschluss für die Erhöhung der Löhne und Gehälter im Jahr 2011 ist ein vertretbarer Kompromiss, der die niedrigeren Einkommen stärkt", meint der
Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -
Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger, zum
Abschluss der Gehaltsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen im
Gemeindedienst.  "Wir haben eine soziale Erhöhung der Bezüge von 2,1 Prozent bis 0,85 Prozent erreicht. In Zeiten von Wirtschaftskrise und radikaler
Sparbudgets ist das ein herzeigbarer Erfolg", sagte Meidlinger. Der
Bundesvorstand der GdG-KMSfB erteilte dem Abschluss heute seine
einstimmige Zustimmung. "Wir gehen davon aus, dass dieses Ergebnis
auch von der Stadt Wien und allen Gebietskörperschaften übernommen
und umgesetzt wird", stellte Meidlinger klar.

 

Im vergangenen Jahr hatte sich die Gewerkschaft ein Plus von 0,9 Prozent sowie einen kleinen, sozial gestaffelten Zusatzbetrag erstritten. Maximal betrug das Gehaltsplus somit 1,2 Prozent.

 

350.000 Personen betroffen
Bei den Verhandlungen ging es um die Bezüge der Bediensteten von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden sowie Landeslehrer, das sind rund 350.000 Personen. Bindend ist das Ergebnis allerdings nur für die 220.000 Bediensteten im Bund, Landeslehrer und Beamten in ausgegliederten Einrichtungen.