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Endlich Klarheit bei Computerzulage

10-minütige Pause Bestandteil der Bildschirmarbeitszeit

Bildschirmarbeit, Bild: oooh.ooh, flickr.com

Die Dienstgeberin hat nun mit Schreiben der MA 1 vom 14.3.2011, MA 1 – 122/2011 einvernehmlich mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten folgende Vereinbarung getroffen, die für alle Zeiterfassungssysteme zur Anwendung kommt.

Große IBS-Zulage
Bei Erfüllung aller Voraussetzungen gebührt die „große IBS Zulage“ (Pkt. 21 lit. a der Beilage A – I/III/ALLG. bzw. Pkt. 18 lit. a der Beilage A – II/IV/ALLG. zum Nebengebührenkatalog für den Magistrat der Stadt Wien, Kz. 974301) bei einer Anwesenheit von zumindest 6 Stunden 30 Minuten in der Dienststelle.

Kleine IBS-Zulage
Die „kleine IBS Zulage“ (Pkt. 21 lit. b der Beilage A – I/III/ALLG. bzw. Pkt. 18 lit. b der Beilage A – II/IV/ALLG. zum Nebengebührenkatalog für den Magistrat der Stadt Wien, Kz. 974401) ist bei einer Anwesenheit von zumindest 4 Stunden in der Dienststelle zu entrichten.

 

10-minütige Pause ist Bestandteil der Bildschirmarbeitszeit
Besonders hervorzuheben ist dabei, dass das Dialogverfahren (beinhaltet auch die Zeit der Aktbearbeitung) und die 10-minütige Pause oder ein 10-minütiger Tätigkeitswechsel pro Stunde bei ununterbrochener Bildschirmarbeit (§ 10 Abs.1 Bildschirmarbeitszeitverordnung) in jedem Fall in die Bildschirmarbeitszeit einzurechnen sind. Durch diese eindeutige Klarstellung ist der Anspruch kein Graubereich mehr, sondern wurde vielmehr unsere jahrelange Rechtsansicht bestätigt.

 

(Text: Manfred Obermüller)