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Engagierte Kopilotin an der Spitze der MA 35

Abteilungsleiterin-Stellvertreterin Michaela Bankel im Interview

Michaela Bankel, c) Bettina Mayr-Siegl, PID

Sie gehören jetzt seit einem halben Jahr der MA 35 an. Welche Eindrücke haben Sie gewonnen?
Es ist kein Geheimnis, dass die überdurchschnittlich hohe Arbeitsbelastung in Kombination mit dem sehr anspruchsvollen KundInnenverkehr die Grenzen teilweise überschritten hat. Dennoch ist das Engagement der MitarbeiterInnen für ihre Tätigkeit ungebrochen. Die Bereitschaft, an Veränderungen mitzuwirken, ist immer noch sehr hoch. Dafür gilt den KollegInnen mein ganzer Respekt.



Was sind die nächsten Schritte?
Bankel: Derzeit werden gerade die Arbeitsschritte und -abläufe in den einzelnen Fachbereichen durchleuchtet und – wo notwendig – verbessert. So wollen wir erreichen, die hohe Anzahl der Verfahren besser handhaben zu können. Auch sollen die MitarbeiterInnen wieder das Gefühl bekommen, mit ihrer Arbeit gut fertig werden zu können. Wichtig hierfür ist auch unser interner Informationsfluss sowie eine transparente und umfassende Kommunikation. Auch kritische Stimmen müssen gehört und berücksichtigt werden.



Welche Herausforderungen sehen Sie zukünftig?

Bankel: Zwei Herausforderungen werden wir uns unweigerlich stellen müssen: zum einen der sehr hohen KundInnenorientierung – Stichwort Transparenz –, der eine komplizierte und für den Laien nicht unbedingt leicht nachvollziehbare Gesetzgebung gegenübersteht. Unsere internen Ressourcen werden dabei leider nicht mehr. Zum anderen gilt es, den MitarbeiterInnen ein auch für sie passendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Fähigkeiten des/der Einzelnen berücksichtigt und gefördert werden. Der für mich wichtigste Punkt ist jedoch, das Vertrauen der MitarbeiterInnen wieder-zugewinnen und eine passende Fehlerkultur zu etablieren; denn wo gehobelt wird, da fallen Späne.

 

(Richard Andraschko)