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EU-Parlament - Plenarsitzung

Wie kann die EU-Wirtschaft gegen Krisen geschützt werden?

Die gegenwärtige Finanzkrise wird diese Woche einmal mehr im Mittelpunkt stehen. Das Europäische Parlament wird über zwei nicht-legislative Berichte und die Vorschläge über den Umgang mit den Auswirkungen der Krise diskutieren und abstimmen.


Weiters wird im Plenum über den Vorschlag des Ausschusses für die Rechte der Frau, die Mindestdauer des Mutterschaftsurlaubs in der EU bei voller Bezahlung von 14 auf 20 Wochen zu erhöhen, debattiert und zur Abstimmung gestellt. Ferner wird ein bezahlter Vaterschaftsurlaub von mindestens zwei Wochen vorgeschlagen, als Teil eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheit und Sicherheit schwangerer Arbeitnehmerinnen. Bisher gebe es kein EU-Gesetz über Väterkarenz, so die Abgeordneten.


Im Rahmen des Internationalen Tages zur Bekämpfung der Armut und des Europäischen Jahres gegen Armut werden die EU-Abgeordneten über einen Bericht debattieren, in dem ein EU-weites Mindesteinkommen gefordert wird. Ein Mindesteinkommen soll helfen, die Armut in der EU zu bekämpfen. Die Abstimmung über den Bericht findet am Dienstag statt.

Die folgenden Debatten und Abstimmungen stehen ebenfalls auf der Tagesordnung:   

  • Endspurt für G20- und EU-Ratsgipfel;
  • Finanzierungsinstrumente;
  • Zahlungsverzug: 30 Tage Zeit, um eine Rechnung zu bezahlen (für Güter bzw. Dienstleistungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor);
  • Verletzungen von Menschenrechten, Demokratie und Gesetzesordnung;
  • Schlammkatastrophe in Ungarn.


Weitere Informationen und Link zur Live-Übertragung:

http://www.europarl.europa.eu/de/pressroom/content/20101011NEW86248