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Facebook gibt Daten weiter

"Nur mit ausdrücklicher Zustimmung der UserInnen", heißt es.

Facebook-Logo

Facebook will Softwareentwicklern und Website-Betreibern künftig auch den Zugang zu Telefonnummern und Adressen von Mitgliedern öffnen, berichtet ORF.at. Die UserInnen müssen der Weitergabe ihrer Daten zwar ausdrücklich zustimmen. Dennoch meinen KritikerInnen, dass viele Menschen unüberlegt ihre Erlaubnis erteilten und sich für Onlinekriminelle angreifbar machen könnten.

 

"Aus Bequemlichkeit"
Äußerst unauffällig kündigte Facebook die Neuerung am Wochenende in einem Blog für Softwareentwickler an. Für diese neue Funktion spricht die Bequemlichkeit. So könnten NutzerInnen von Shoppingwebsites dann die persönlichen Daten direkt aus dem Facebookprofil übernehmen und der  User müsste nicht alle Infos noch einmal eintippen.

 

Experten: Telefonnummern und Adressen löschen!
Es ist zu beobachten, dass am Markti immer wieder Programme auftauchen, die darauf ausgerichtet sind, die Daten von BenutzerInnen "abzusaugen". Durch die Neuerungen auf Facebook könnte der Identitätsdiebstahl im Netz erleichtert werden. ExpertInnen empfehlen den NutzerInnen daher, Telefonnummern und Adressen aus ihren Profilen zu entfernen.

 

Explizite Zustimmung als Voraussetzung 
Facebook ist mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern das weltgrößte Onlinenetzwerk und wächst sehr schnell. Die neue Funktion erfüllt zumindest die Grundforderung von DatenschützerInnen, dass die Menschen einer Weitergabe ihrer Daten explizit zustimmen müssen.

 

(Quelle: ORF.at)