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Feminisierung der Führungsetage

Bereits 35 Prozent der Magistratsabteilungen in Frauenhand

Wiener Rathaus, Bild: DavidDMuir, flickr.com

Der neue Gleichbehandlungsbericht der Stadt Wien für das Jahr 2010 liegt druckfrisch vor und bietet Grund zur Freude: Die Zahl der Frauen in den Führungsetagen der Stadt Wien steigt seit Einführung der Frauenquote im Jahr 1997 kontinuierlich: 2010 waren bereits 22 von 62 Magistratsabteilungen in Frauenhand. Das entspricht einem Frauenanteil von 35 Prozent. Zum Vergleich: 1997 waren nur 5 Prozent der Magistratsabteilungen in weiblicher Hand.

 

61 Prozent der Bezirksämter in Frauenhand
Bei den Magistratischen Bezirksämtern führen die Frauen bereits mit 61 Prozent: Von 18 Bezirksämtern wurden im Vorjahr 11 von Frauen geleitet. Für die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger sind diese Zahlen der beste Beweis dafür, dass die Quote wirkt. Denn seit Inkrafttreten des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes im Jahr 1997 müssen Frauen im Magistrat bei der Besetzung von Führungspositionen - gleiche Qualifikation vorausgesetzt - bevorzugt werden, und zwar so lange, bis 50 Prozent der Führungspositionen in Frauenhand sind.

 

Mitverdienst der Gewerkschaft
Norbert Pelzer, Vorsitzender der GdG-HG1, freut sich über die Zahlen: "Der Bericht zeigt, dass sich die Stadtverwaltung in der Frage der Frauenquote in der Führungsebene in die richtige Richtung bewegt. Diese Entwicklung ist sicher auch ein Verdienst der Gewerkschaft, die sich seit Jahren vehement für die Gleichstellung der Geschlechter engagiert."