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Gehaltsabschluss 2012

Erhöhung zwischen 3,36 bis 2,68 %

 

 

Norbert Pelzer, HG1

Nach extrem schwierigen Verhandlungen in einem von Finanz- und Budgetkrise geprägtem Umfeld haben die Gewerkschaften GdG-KMSfB und GÖD am späten Abend des 4. Dezember 2011 im Beisein von Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger sowie den Bundesministerinnen Fekter und Heinisch-Hosek eine Einigung erzielt.

 

Die Löhne und Gehälter der Öffentlich Bediensteten werden ab 1. Februar 2012 um 2,56 % und um einen schemawirksamen Fixbetrag in der Höhe von 11,10 Euro erhöht.

 

Dadurch ergibt sich eine Gehaltssteigerung für die kleineren Einkommen von 3,36 % gestaffelt bis 2,68 %.

 

Die Nebengebühren und Zulagen werden im Ausmaß von 2,95 % angehoben.

 

Das ergibt z.B. bei einem Einkommen von                              

1.500 Euro einen nachhaltigen Zuwachs von                      3,30 %,

2.000 Euro                                                                           3,12 %,

2.800 Euro                                                                           2,96 %,

4.000 Euro                                                                           2,84 %.

 

HG1-Vorsitzender Norbert Pelzer: "Viele Gemeindebedienstete sind BezieherInnen von besonders kleinen Einkommen. Wir haben uns vehement dafür eingesetzt, dass die KleinverdienerInnen ein Stück vom Wirtschaftswachstum profitieren. Der Abschluss ist in Anbetracht der politischen und medialen Ausgangslage der letzten Wochen, aber auch im Vergleich mit den internationalen Abschlüsse im öffentlichen Dienst akzeptabel.“

 

Die GdG-KMSfB wird sich nun verstärkt dafür einsetzen, dass dieser Abschluss auch in allen Landesgruppen, vor allem in Oberösterreich und Steiermark zur Anwendung kommt.