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Gehaltsverhandlungen für 2011

Erste Verhandlungsrunde ergebnislos

Symbolbild c) K.Zauner

Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Bundesregierung und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe– GdG-KMSfB und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – GÖD verlief enttäuschend. Die Gewerkschaften forderten für den Gehaltsabschluss 2011 eine nachhaltige Werterhaltung der Bezüge und Zulagen im Kontext der allgemeinen Lohnentwicklung. Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka konnten nicht einmal Angebote auf den Tisch legen, die eine Wertsicherung der Gehälter gewährleisten können.

 

"Sonntagsreden kein Ersatz für vernünftigen Gehaltsabschluss"
Während das Verhandlungsteam nachvollziehbar argumentierte, dass viele Kolleginnen und Kollegen bereits an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt sind, stellten die Vertreter/innen der Dienstgeberseite selbst die klar dokumentierten, beträchtlichen Effizienzsteigerungen im Öffentlichen Dienst in Frage. Für uns können aber politische Sonntagsreden keinen Ersatz für einen vernünftigen Gehaltsabschluss bieten – der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen muss entsprechend anerkannt und honoriert werden! Aufgrund der fehlenden Bereitschaft der Bundesregierung, ein entsprechendes Volumen für die Gehaltserhöhung zur Verfügung zu stellen, wurden die Verhandlungen bis zum 27. Oktober, 19.30 Uhr, unterbrochen.


Mit gewerkschaftlichen Grüßen

 

Ing. Christian Meidlinger
GdG-KMSfB Vorsitzender