News Archiv Beiträge 

HG1-Frauen zur Väterfrühkarenz

Kritik an dem Entfall der Bezüge

c) CarbonNYC, flickr.com

Aus Sicht der HG 1 Frauen ist die Einführung der Väterfrühkarenz für Beamte und Vertragsbedienste eine wichtige und zeitgemäße Entscheidung. Der Entfall der Bezüge während der Inanspruchnahme der Väterfrühkarenz stellt jedoch einen erheblichen Wermutstropfen dar. Hier sind jedenfalls noch weitere Verhandlungen mit der Dienstgeberin erfordlich. Auch der Umstand, dass die Väterfrühkarenz nur bei Geburt, nicht jedoch bei Pflege- und Adoption eines Kindes beantragt werden kann, stellt eine massive Einschränkung dar und sollte an die sonst gültigen Karenzbestimmungen angeglichen werden.

Die HG 1 Frauen gehen davon aus, die die Verhandlungen hinsichtlich der Weiterbezahlung der Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträge durch die Dienstgeberin postiv abegeschlossen werden.


Fakten zur Väterfrühkarenz
Der Antrag muss zwei Monate vor dem voraussichtlichen Geburtstermin gestellt werden. Die Karenz kann in einem Umfang von mindestens einer bis maximal vier Wochen während des Beschäftigungsverbotes der Mutter (Mutterschutz) in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist jedoch der gemeinsame Haushalt mit Mutter und Kind und dass keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen.