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"Internetzugang für alle Bediensteten"

Erich Hechtner im teamwork-Interview

Erich Hechtner, Bild: Schaub-Walzer, PID

Für die aktuelle Ausgabe von teamwork (1/2011, Seite 20 und 21) wurde Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner von Werner C. Kaizar und Karin Zauner zu verschiedenen aktuellen Themen im Magistrat befragt. Hier ein Auszug aus dem Interview:

 

Viele KollegInnen im Magistrat haben keinen uneingeschränkten Zugang zum Internet. Sie können auf das Intranet und wien.at zugreifen, jedoch nicht das gesamte Web nutzen. Sie können beispielsweise nicht „googeln“. Sind hier Änderungen geplant?

 

Hechtner: Der Zugang zum Internet ist notwendig, um sich gewisse Informationen zu beschaffen und zu wissen, was sich rundherum tut. Wir sind heute in einem globalen Bereich und sollten wissen, welche Informationsschienen es gibt. Internet als Informationsmedium sollte zur Verfügung stehen. Ich halte das für ganz, ganz wichtig. Ich habe ein besseres Gefühl, wenn ich weiß, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den technischen Entwicklungen Schritt halten. Wir bauen ja auf den Qualifikationen der MitarbeiterInnen auf. Auf der anderen Seite muss jedoch klar sein, dass das dienstliche Interesse bei der Internetnutzung an erster Stelle steht.

 

Was ist Ihnen beim Umgang mit MitarbeiterInnen besonders wichtig?

 

Hechnter: Eigenverantwortung ist wesentlich für die Qualität. In Zeiten wie diesen muss uns klar sein, dass auch die Eigeninitiative ein Teil unseres Kapitals ist. Wir müssen es zulassen, dass die Meinung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahrgenommen und ernst genommen wird. Wir müssen uns die Frage stellen: Wie binde ich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die tägliche Arbeit und in die inhaltliche Ausrichtung der Dienststelle optimal ein? Fähigkeiten muss man auch richtig nützen. Das heißt, man muss die MitarbeiterInnen dafür animieren. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben der Vorgesetzten. Vor allem in Zusammenhang mit den Veränderungsprozessen der Verwaltung ist das wichtig. Ein weiteres Thema ist, dass man die Arbeit der MitarbeiterInnen auch schätzen muss.

 

(Werner C. Kaizar, Karin Zauner, Artikel in teamwork 1/2011, Seite 20-21)