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KAV fördert MitarbeiterInnengesundheit

KAV-Generaldirektor Marhold: "Wir setzen Maßnahmen gegen Burn-out."

"Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) setzt zahlreiche Maßnahmen für die seelische Gesundheit seiner MitarbeiterInnen und gegen Burn-out", erklärte Generaldirektor Dr. Wilhelm Marhold heute gegenüber der Rathauskorrespondenz. So gibt es beispielsweise für die Belegschaft und für alle in Ausbildung befindlichen MitarbeiterInnen im KAV eine eigene psychologische Servicestelle. In allen Gemeindespitälern sind darüber hinaus arbeitsmedizinische Dienste, psychologische Beratung sowie psychotherapeutische Krisenintervention fixer Bestandteil. In einzelnen Spitälern gibt es zusätzliche Gesundheitsförderungspakete. Beispiele dafür sind etwa Wohlfühl- und Entspannungsprogramme in der Krankenanstalt Rudolfstiftung. Weiters bietet der KAV Workshops und Seminare zum Thema Burn-out an.

Zahlreiche Untersuchungen des Arbeitsinspektorats hätten gezeigt, dass
es im KAV keinerlei Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz gibt. So bewegen sich etwa die Krankenstandstage der ÄrztInnen in den Wiener Gemeindespitälern deutlich unter dem gesamtösterreichischen Durchschnitt.

 

Aufnahme von TurnusärztInnen aufgrund der Grippewelle vorgezogen
Der KAV hat im Rahmen seines eigens entwickelten Ausbildungspaketes deutlich mehr TurnusärztInnen in Beschäftigung als gesetzlich vorgeschrieben. So werden jährlich rund 250 neue TurnusärztInnen aufgenommen. Angesichts der vorhersehbaren Spitze bei der H1N1-Grippewelle vor Weihnachten wurde damals sogar die Aufnahme von 50 TurnusärztInnen vorgezogen.

Zur Entlastung des Personals im Bereich von administrativen Agenden
hat der KAV auch zusätzliche Schreibkräfte in den Spitalsambulanzen
aufgenommen.

(Quelle: rathauskorrespondenz)