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Lueger: Ein Papagei kann das besser, Herr Ulm

Unsinnige Wortmeldungen werden durch Wiederholung nicht besser.

Papagei, c) dtron, flickr.com

"Die unsinnigen Wortmeldungen der Wiener VP zu Beamtengehältern werden auch durch ständige Wiederholung nicht besser. Ein gut dressierter Papagei könnte eine praktische Alternative darstellen", stellte heute die stellvertretende Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Angela Lueger, fest. Zum gefühlt tausendsten Mal hatte sich der schwarze Gemeinderat Wolfgang Ulm in den Medien über den Nebengebührenkatalog der Stadt Wien ereifert.

 

"Der ständige Versuch der VP, die Bediensteten der Stadt Wien anzupatzen, ist schäbig. Und inhaltlich sind die Vorwürfe ganz einfach absurd", sagte Lueger. Entgegen der ewigen Suada ist der Nebengebührenkatalog der Stadt Wien in keiner Weise "geheim", was die seit Jahren wie ein Krippenspiel inszenierten Zitierstunden der VP aus diesem öffentlich zugänglichen "Geheimpapier" ja auch klar belegen.

 

Lueger: "Die Zulagen sind ganz normaler Bestandteil der Löhne und Gehälter. Als Gewerkschaft fordern wir seit langem, dass das System vereinfacht und die Zulagen Teil des monatlichen Bezuges werden. Daran wird auch schon gearbeitet, aber die Umstellung dauert wegen der vielen verschiedenen Berufe, in denen Gemeindebedienstete im Einsatz sind. Eine Krankenschwester hat nun einmal einen anderen Job als ein Straßenbahnfahrer oder ein Kanalarbeiter."

Formell beschlossen wird der Nebengebührenkatalog wie immer im Stadtsenat. "Das wird auch heuer wie gewohnt geschehen. Und wie gewohnt wird sich die Wiener VP Monatelang öffentlich über den unfassbaren Umstand aufplustern, dass öffentlich Bedienstete für ihre Arbeit tatsächlich auch entlohnt werden", schloss Lueger.