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Mehr Sicherheit für Fahrgäste und Beschäftigte

Die Gewerkschaft unterstützt Entwicklungen für mehr Sicherheit für Fahrgäste und mehr Rechtssicherheit für Beschäftigte.

Sicherheit ist oberstes Gebot c) Karin Zauner

Im Kurier vom 2. März 2010 wird in einem Artikel fälschlicherweise behauptet, dass die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten den Einsatz von Rückspiegeln bei Straßenbahnen der Wiener Linien verhindert hätte. Wahr ist vielmehr, dass sowohl die Sicherheit der Kunden in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch die rechtliche Sicherheit für die Beschäftigten der Wiener Linien immer oberstes Gebot der Gewerkschaft waren und auch weiterhin sind.

 

Meidlinger: Jedes Unfallopfer ist eines zuviel
"Mit der Montage von billigen oder unzureichenden Rückspiegeln oder Türsicherheitsmechanismen alleine ist niemandem gedient", meint
dazu der Vorsitzende der GdG-KMSfB Ing. Christian Meidlinger. Im gesamten öffentlichen Personennahverkehr geht es auch um enorme rechtliche Verantwortung und damit verbundene Haftungs- und Schadenersatzfragen. Diese Verantwortung nur dem Fahrpersonal alleine zu übertragen war und ist einfach zu wenig. Meidlinger stellt weiters klar: "Jedes einzelne Unfallopfer in öffentlichen Verkehrsmitteln ist eines zuviel. Und das können am besten diejenigen beurteilen, die als Fahrerin oder Fahrer nach einem Unfall mit Personenschaden auch selbst mit psychischen und auch vielfach mit langjährigen rechtlichen Problemen zu kämpfen haben."

 

Bauer: Gewerkschaft forciert Neuerungen
Michael Bauer, Vorsitzender der zuständigen Hauptgruppe IV -
Wiener Linien ergänzt: "Deshalb hat sich die Gewerkschaft nicht
Neuerungen verschlossen, die mehr Sicherheit bedeuten - wie in diesem
Artikel behauptet wird. Ganz im Gegenteil werden von uns positive
Entwicklungen initiiert und unterstützt. Das betrifft auch die
Klärung von komplexen rechtlichen Fragen - im Interesse der
Beschäftigten sowie im Sinne der Kunden der Wiener Linien."

(Quelle: www.ots.at)