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Meidlinger: Einheitliches Dienstrecht verdient Unterstützung

"Förderalen Luxus abschaffen!"

Christian Meidlinger, c) Petra Spiola

Unterstützung für die Pläne von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur Schaffung eines einheitlichen Arbeitsrechts im öffentlichen Dienst signalisiert der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger: "Der logische nächste Schritt ist die  Rückkehr zu homogenen Gehaltsverhandlungen für die Bediensteten der Städte und Kommunen in ganz Österreich."

 

"Ein einheitliches Dienstrecht ist eine hervorragende Idee. Wir stehen
für Verhandlungen jederzeit zur Verfügung. In einem Land von der Größe
Österreichs sind unterschiedliche Bestimmungen für jedes Bundesland
föderaler Luxus", erklärt Meidlinger. Die Rückkehr zu homogenen
Gehaltsverhandlungen werde außerdem dazu beitragen, Unsinnigkeiten zu
vermeiden, wie sie heuer etwa in der Steiermark und in Oberösterreich
vorgekommen sind, wo Landespolitiker Gehaltsabschlüsse per Landesgesetz
verordnen wollten. "Dass der faire Ausgleich der Inflation und ein
gerechter Lohnzuwachs von Wahlterminen und einsamen Beschlüssen
realitätsferner Landesfürsten abhängen sollen, ist unerträglich", betont
Meidlinger.