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Meidlinger: "Nein, zu verordnetem Lohnverzicht"

Bundesregierung muss Gehälter in den Bundesländern sicherstellen

Christian Meidlinger, Bild: Petra Spiola

"Wir werden gesetzlich verordneten Lohnverzicht in einzelnen Bundesländern keinesfalls hinnehmen. Notfalls muss die Bundesregierung nicht ausbezahlte Gehälter im Rahmen des Finanzausgleichs einbehalten und zur Auszahlung an die ArbeitnehmerInnen bringen", erklärte der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger am 20. Oktober. 

 

Der Anlass: Per Landtagsbeschluss der oberösterreichischen Landesregierung sollen Gemeindebedienstete verordnet bekommen, dass ihre Lohn- und Gehaltserhöhung 2012 um ein Prozent niedriger ausfällt, als das Verhandlungsergebnis zwischen der Bundesregierung und den Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes. In der Steiermark ist eine Nulllohnrunde geplant.

 

Die GdG-KMSfB fordert für die GemeindemitarbeiterInnen aller Bundesländer zumindest die Übernahme des verhandelten Gehaltsabschlusses. Die Vorgehensweise in einzelnen Bundesländern widerspreche dem gewerkschaftlichen Grundgedanken und sei ein Anschlag auf sozialpartnerschaftliche Verhandlungen von Löhnen und Gehältern sowie auf ArbeitnehmerInnenrechte.

 

Meidlinger:"Wir fordern eine Rückkehr zu sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen!"

 

(Quelle: OTS.at)