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Meidlinger: Und täglich grüßt das Ulmentier...

Ewiges Gemecker der VP über Löhne und Gehälter weckt nur noch den Gähnreflex

GdG-KMSfB Vorsitzender Christian Meidlinger c) Karin Zauner

"Freitag hat Herr Ulm von der ÖVP im Gemeinderat noch die Schaffung neuer Nebengebühren im Wiener Magistrat gefordert. Heute ist er den MitarbeiterInnen ihre Zulagen wieder neidig und will sie abschaffen. Das ist schwarze Schizophrenie und eigentlich nur noch zum Gähnen", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger. Die alljährliche Verlesung des Nebengebührenkatalogs durch Vertreter der Wiener VP biete den Spannungsbogen des Wiener Telefonbuchs, betonte Christian Meidlinger.

 

Zulagen sind fixe Teile der Löhne und Gehälter
Trotz der verständlichen Verzweiflung der schwarzen Fraktion angesichts der nahenden Wahlen und ihrer aktuellen Umfragewerte sollte man endlich zur Kenntnis nehmen, dass Zulagen als Abgeltung besonderer Erschwernisse bei der Arbeit nun einmal Teil der Löhne und Gehälter sind. "Die MitarbeiterInnen des Öffentlichen Dienstes leisten hervorragende Arbeit, obwohl ihre Entlohnung nicht mit der Privatwirtschaft mithalten kann. Hier trotzdem einen Neidreflex auslösen zu wollen, ist billige Polemik", so der GdG-KMSfB-Vorsitzende.



Pelzer: Nebengebühren ins Grundgehalt

„Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Nebengebühren in die jeweiligen Grundgehälter übernommen werden“, sagt GdG-HG1-Vorsitzender Norbert Pelzer. Die immer wiederkehrenden Diskussionen rund um die Nebengebühren seien äußerst lähmend, völlig destruktiv und verunsicherten die ArbeitnehmerInnen vehement, so Pelzer. Es sei längst an der Zeit, dass sich die vielfältige Arbeitswelt der Stadt auch in den Grundgehältern im Magistrat widerspiegle. "Für uns ist das Thema Nebengebühren ins Grundgehalt ein zentrales Projekt", erklärt der GdG-HG1-Vorsitzende.