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Motor auf dem Weg zur Digitalisierungshauptstadt

Die digitale Transformation des Wiener Magistrats entlastet BürgerInnen und Unternehmen. Applikationen machen die Verwaltung flexibler, nutzungsfreundlicher und transparenter

Wien Digital ©Gettyimages

Am 26. September 2019 wurde im Wiener Gemeinderat die "Digitale Agenda Wien 2025" beschlossen. Mit klugen Maßnahmen und zwölf Prinzipien will Wien der Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche Rechnung tragen und diese mitgestalten, anstatt auf den Veränderungsprozessnur zu reagieren. Das oberste Ziel: Wien soll die Digitalisierungshauptstadt Europas werden. Die Stadt ist diesbezüglich gut aufgestellt, und die MA01 ist der starke Motor auf diesem Weg.

Weltspitze beim "Smart CityStrategy Index"

Zahlreiche Applikationen der MA01 "Wien Digital" in den Bereichen eGovernment, eHealth und Bildungsnetz wie z. B. Digitale Baueinreichung, mein.wien und Sag's Wien, Elektronisches Parkpickerl, Digitales Klassenzimmer, Elektronische PatientInnenakte, Medizintechnik und Geoinformationssysteme haben dazu geführt, dass Wien seit 2019 den ersten Platz unter weltweit 153 Städten im "Smart City Strategy Index" belegt.

Imponierende Zahlen

Die technischen Kennzahlen, die dahinter stecken, sind beeindruckend: insgesamt rund 1.100 MitarbeiterInnen der MA 01, 86.000 AnwenderInnen im Magistrat, dem Krankenanstaltenverbund und dem Bildungsnetz der Stadt Wien, 4.000 m² Rechenzentrumsflächen, 5.100 Server, 113.000 Arbeitsplatz-Endgeräte, 9.460 TB Storage, 5.400 Datenbanken mit 1.185 TB Speicher und 69.000 Telefone.

Engagierte MitarbeiterInnen

"Wir sind auf einem guten Weg, aber bei all diesen Zahlen dürfen wir nicht auf die Menschen dahinter vergessen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dafür sorgen, dass der Maximal-Ausfall unseres Rechenzentrums trotz 7 x 24 Stunden Betriebs weniger als eine Stunde pro Jahr beträgt", verweist Herbert Mayerhofer, stellvertretender Vorsitzender des Dienststellenausschusses 132 "Wien Digital", auf die Leistung der KollegInnen. Der fast störungsfreie Betrieb wird durch zahlreiche Wochenenddienste und die Rufbereitschaft von rund einem Fünftel der Belegschaft gewährleistet. Auch am Service Desk sind 20 MitarbeiterInnen in einem Vierschichtbetrieb im Einsatz. "Die Personalvertretung achtet darauf, dass der Motor nicht durch übermäßige Arbeitsbelastung ins Stottern kommt", versichert Dienststellenausschuss-Vorsitzender Franz Haag.

helmut.hashemi-kepp(at)wien.gv.at

„Wir sind auf einem guten Weg, aber wir dürfen nicht auf die Menschen dahinter vergessen.“