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ÖGB solidarisch mit Familien

Kürzungen bei Studierenden und Familien unzumutbar

Plakat der Uniproteste c) kellerabteil, flickr.com

Bei der Streichung der Familienbeihilfe ab dem vollendeten 24. Lebensjahr handelt es sich laut ÖGB um "unverhältnismäßige und unsachliche Belastungen von Familien und jungen Menschen", so ÖGB-Präsident Erich Foglar. "Ohne die Beratungen im morgigen ÖGB-Bundesvorstand vorweg nehmen zu wollen, sehen wir hier vor der Beschlussfassung durch den Nationalrat noch Änderungsbedarf, denn diese Maßnahme trifft Studierende aus sozial schwachen Familien überproportional stark."

 

Kürzungen bei eklantantem Mangel an AkademikerInnen
"Wir können nicht über einen Mangel an AkademikerInnen klagen und
gleichzeitig den jungen Menschen und ihren Familien das Studieren
finanziell erschweren oder sogar unmöglich machen", sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar. "Der ÖGB unterstützt die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen und wird sich auch im parlamentarischen Prozess im Zuge seiner Stellungnahme für Änderungen einsetzen."

 

Bereits 61 Prozent der Studierenden müssen arbeiten
Laut Studierendensozialerhebung müssen bereits 61 Prozent der Studierenden einer Erwerbstätigkeit nachgehen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Foglar: "Durch die Kürzung der Familienbeihilfe wird dieser Prozentsatz noch weiter ansteigen, das bedeutet noch längere Studienzeiten und eine weitere Zunahme der Studienabbrüche."



Demonstration

Die Demonstration in Wien beginnt morgen, am 28.10. um 16 Uhr vor der
Universität Wien, die Schlusskundgebung findet um 18 Uhr am Stubentor
statt. Auch in Graz, Linz und Salzburg finden am Donnerstag Demonstrationen statt.

 

(Quelle: OTS)