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Papamonat

GdG-KMSfB Bundesfrauen fordern Umsetzung 2011

"Wir hoffen, dass der Papa-Monat im öffentlichen Dienst mit Jänner 2011 umgesetzt wird und nicht an der ÖVP scheitert", so die GdG-KMSfB Bundesfrauenvorsitzende Christa Hörmann. Ein weiterer klarer Schritt sei, dass die Länder- und Gemeinden diesen ebenfalls übernehmen. "Auch wenn der Wermutstropfen bei der Einführung des Papa-Monats die fehlende Fortzahlung der Bezüge ist, so ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung, damit gerade den Vätern der neuen Generation endlich die Möglichkeit gegeben wird, die ersten Wochen mit Ihrem Kind intensiv mitzuerleben und zu gestalten", so Hörmann.

 

Großes Interesse der Väter
Die Frauenabteilung der GdG-KMSfB hat sich auf Beratungen zum Kinderbetreuungsgeld und Eltern-Karenz für unsere Mitglieder spezialisiert. Die Realität zeigt, dass fast ausschließlich Paare unsere Beratungen in Anspruch nehmen und an der Aufteilung der Eltern-Karenz großes Interesse zeigen. Mit der Einführung des Papa-Monats wäre ein weiterer wichtiger Schritt getan um der 'neuen Generation’ die partnerschaftliche Aufteilung der Arbeit der Familie zu ermöglichen und Barrieren zu beseitigen. Was in den skandinavischen Ländern schon lange gelebt wird, dürfte in einem sozialen Land wie Österreich nicht mehr diskutiert werden. "Die Zeit ist absolut überreif dafür und die Umsetzung ein längst überfälliger Schritt", stellten Hörmann und Weissmann klar. Die GdG-KMSfB-Bundesfrauen fordern hiermit auch die Länder und Gemeinden auf, diesen Vorschlag rasch in die Realität für deren Bedienstete umzusetzen.