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Parkraumüberwachung neu

Die Änderungen im Überblick

Autos, c) Mihahi Bohi

Was wird ab 1. September neu in der Parkraumüberwachung in Wien? Hier ein kurzer Überblick:

 

Der Ist-Zustand

  • politischer Verriss – Kapperltheater
  • eine für die Bürgerinnen unverständliche Aufgabentrennung
  • die Kurzparkzonenüberwachungsorgane (KPZ) der Stadt Wien dürfen derzeit Verstöße gegen die StVO hinsichtlich des ruhenden Verkehrs (z.B. Kontrollen der Einhaltung von Halteverboten, Ladezonen oder 5-Meter-Bereichen vor Schutzwegen und Kreuzungen) nicht ahnden
  • Parkraumüberwachungsorgane (PÜG) dürfen derzeit die Entrichtung der Parkometerabgabe nicht überwachen.

Ab 1. September 2012:

  • Überwachung des gesamten Parkgeschehens liegt in Polizei-Hand
  • Einheitliches Auftreten der Überwachungsorgane, alle erhalten weiße Kappen
  • Kurse zur Einschulung für die neuen Tätigkeiten
  • Alle 300 MitarbeiterInnen werden mit dem notwendigen technischen Equipement (PDAs) ausgestattet Dienstgeberin und lohnauszahlende Stelle bleibt die Stadt Wien 
  • Die Strafreferate „Parkometerabgabe“ und „ruhender Verkehr“ bleiben bei der MA 67

Zahlen / Fakten:

  • Neue Truppe mit 300 MitarbeiterInnen mit allen Kompetenzen
  • 1,2 Millionen Kurzparkzonen-Beanstandungen pro Jahr 350.000 Beanstandungen nach der Straßenverkehrsordnung
  • In Wien gibt es derzeit rund 135.000 gebührenpflichtige (Kurz-)Parkplätze
  • Ungefähr 80.000 Autos mit Parkpickerl sind im Umlauf. 2011 wurden 16,8 Millionen Handy-Parkscheine gebucht
  • Entlastung der Polizei: Im Jahre 2011 konnten bei über 16.000 Anforderungen wegen Einsätzen im ruhenden Verkehr die PÜG mehr als 15.000 Einsätze übernehmen.