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Pendlerpauschale

Was sich für die ArbeitnehmerInnen ändert

Sowohl für die Öffi-FahrerInnen als auch für diejenigen, die ein Auto zu ihrer täglichen Fahrt ins Büro benötigen, hat sich einiges zum Vorteil geändert. Der Pendlerzuschlag inklusive Negativsteuer (110 Euro/Jahr) wird von 251 Euro auf maximal 400 Euro erhöht. Dies macht immerhin 149 Euro jährlich aus. Davon können vor allem diejenigen profitieren, die aufgrund geringer Einkommen keine Lohnsteuer zahlen.


WochenpendlerInnen und Teilzeitbeschäftigte erhalten die Pendlerpauschale anteilig. Fahren diese zukünftig nur an einem Tag/Woche bzw. an mindestens vier Tagen/Kalendermonat zu ihrer Arbeitsstätte, können diese ein Drittel der jeweiligen Pendlerpauschale beantragen. Zwei Drittel stehen dann zu, wenn diese Strecke an acht bis zehn Tagen/Kalendermonat zurückgelegt wird. Darüber hinaus steht wie bisher die volle Pendlerpauschale zu. Pro gefahrenem Kilometer zum und vom Arbeitsplatz gibt es zusätzlich einmalig einen Euro als Absetzbetrag pro Jahr – falls die Pendlerpauschale zusteht.

 

Unternehmen können Öffi-fahrenden ArbeitnehmerInnen in Zukunft freiwillig ein Ticket für den öffentlichen Verkehr („Job-Ticket“) bezahlen. Dieses ist dann abgaben- und steuerfrei und wird auch nicht wie bisher als Sachbezug versteuert. Der Hauptausschuss der Hauptgruppe 1 und der Wiener Landesvorstand der GdG-KMSfB haben bereits einen entsprechenden Antrag zugunsten der Bediensteten der Stadt Wien beschlossen

(http://goo.gl/lFVib • goo.gl/8FWru).

 

guenter.unger(at)wien.gv.at