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Prachtvoll seit 150 Jahren

Wiener StadtgärtnerInnen feiern Jubiläum

Kurpark Oberlaa, c) MA 42

Mit einem zweitägigen Fest im Stadtpark feiern die Wiener Stadtgärten am 16. und 17. Juni ihren 150. Geburtstag. Am 21. August 1862 wurde hier Wiens erste kommunale Parkanlage eröffnet. Der Wiener Stadtpark wurde nach der Planskizze eines Landschaftsmalers in englischem Landschaftsstil angelegt. Das war der „Geburtstag“ des Wiener Stadtgartenamtes, heute die „Wiener Stadtgärten“. Es ist natürlich klar, dass man die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte mit neuen Antworten und Strategien beantworten muss. Dabei ist immer in erster Linie auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen zu schauen, denn nur sie haben Wiens Gärten und Parklandschaften die letzten 150 Jahre bestens geplant, gebaut und vor allem gepflegt. Sie sind das wahre Kapital der Wiener Stadtgärten und damit auch der Stadtverwaltung. Die Wiener Stadtgärten modern und zeitgemäß für die Zukunft fit zu machen bedarf sicher einiger Anstrengungen und wird die eine oder andere Veränderung bringen müssen. Personalvertretung und Gewerkschaft werden darauf achten, dass es im Sinne der KollegInnen geschieht und Nachteile vermieden werden.

 

1862 war Dr. Andreas Zelinka Wiener Bürgermeister, die Wiener Stadtbefestigungen fielen und die Ringstraße mit ihren Prachtbauten entstand. Arthur Schnitzler und Gustav Klimt wurden in diesem Jahr geboren, Johann Nestroy starb.


Heute ist ungefähr jeder 20. Quadratmeter Wiens eine städtische Parkanlage. Die Stadtgärten betreuen mit 900 ständigen MitarbeiterInnen und 600 SaisonarbeiterInnen 100.000 Alleebäume und 600 Blumenbeete, pflanzen jährlich 2.000 neue Bäume, setzen millionenfach Blumenzwiebeln – und haben unter ihren Fittichen auch noch 19.000 Parkbänke, 208 Ballspielplätze („Käfige“), 500 Kinderspielplätze, 200 Trendsportanlagen für Basketball, Streetball, Volleyball/Beachvolleyball und zum Skaten, fünf Generationenspielplätze sowie über 100 Hundezonen.

 

(Werner Krachler)